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Auch rund um Hormone gibt es Scharlatanerie

Quellenangabe: Bild Vladimir Wrangel - Fotolia: Männer sehen ihr Schönheitsideal sehr häufig in einem perfekten Körperbau. Nicht selten verhelfen Hormone zum Ziel, was auch gesundheitliche Gefahren birgt.

 

Zweifelsohne sind Hormone hochwirksame Substanzen. Und gerade deswegen hat sich die Lifestyleindustrie ihrer angenommen, im Versprechen wahre Wunder zu vollbringen rund um Gesundheit, Schönheit (vor allem auch der Männer!) und ewige Jugend.

Das Fach, das sich in der Medizin mit Hormonen beschäftigt, nennt sich Endokrinologie. Die Vielzahl an Hormonen und vor allem deren komplizierte Interaktionen macht aus ihr eines der undurchsichtigsten Disziplinen. Sie zu beherrschen erfordert fundiertes Wissen und – vor allem – jede Menge an Erfahrung.

Obwohl das Wissen rund um Hormone unter Laien zum Teil recht beachtlich ist, fehlt dann doch sehr häufig die fundierte Kenntnis der Zusammenhänge. Da werden Hormone gemessen, substituiert, geblockt und was dabei herauskommt ist selten etwas Gutes.

 

Speicheltests

„Neben Tests bei Wechseljahrbeschwerden bieten die Labore unter anderem Untersuchungssets bei Pickeln oder Haarausfall, Erektionsstörungen, Übergewicht und Depressionen an. Wenn Patienten ihrem Hormonarzt die Ergebnisse von Speicheltests vorlegen und feststellen, dass diese praktisch wertlos sind, sind sie meist überrascht und enttäuscht. Erfahrene Hormonspezialisten greifen nur bei wenigen Krankheitsbildern zu Speicheltests“ schreibt spiegel-online.

Nun, ich teile diese Erfahrungen. Tatsächlich kommen Männer mit seitenweise Labortests, deren Kosten zum Teil die 1000-Eurogrenze überschreiten. Die Exploration der tatsächlichen Beschwerden fördert dann zu Tage, dass die allermeisten Tests nicht aussagekräftig oder ganz und gar verzichtbar gewesen wären. Niemals sollte man vergessen, dass noch so gut gemeinte Ratschläge um die Bestimmung von Hormonen nicht immer das Wohl des Patienten im Vordergrund haben, sondern vor allem den eigenen Gewinn.

Im Fall eines möglichen Mangels an Sexualhormonen richtet sich der wahre Fachmann immer mehr nach den Beschwerden und nicht nach Laborwerten. Gerade bei Hormonen sind „Normalwerte“ sehr relativ und nur selten eine klare Richtlinie für oder wider die Substitution von Hormonen. Denn was für den einen schon zu wenig ist, kann für den anderen noch mehr als ausreichend sein.

 

Haarausfall

Die häufigste Ursache für Haarausfall bei Männern ist der androgenetische Haarausfall. Das ist jener Haarausfall, der genetisch vererbt und über Hormone gesteuert wird. Tatsächlich gibt es eine wirksame Prophylaxe, die nur dann greifen kann, wenn sie angewendet wird noch bevor die Haare ausgefallen sind (sonst wäre es auch keine Prophylaxe mehr!).

Es empfiehlt sich daher, rechtzeitig den Fachmann auf zu suchen, der die Diagnose stellt und über die Behandlung Auskunft geben kann. Die Erfahrung lehrt, dass Tinkturen und Wässerchen sehr wenig Wirkung zeigen, die einzig wirksame Vorbeugung greift in jedem Fall in den Hormonhaushalt der Männer ein, weswegen auch hier Vorsicht geboten ist. Dem im Zusammenhang mit solchen Behandlungen stehenden „Postfinasteridesyndrom“ wird im Internet breiter Raum eingeräumt und tatsächlich häufen sich auch in meiner Praxis die Anfragen von Männern, die glauben an einem solchen „PFS“ zu leiden.

Ganz abgesehen davon, das solche Vermutungen ernst genommen werden müssen, kann man einem PFS vorbeugen, in dem man die wegen androgenetischem Haarausfall zu behandelnden Männer regelmäßig checkt. In meiner Praxis heißt ein solcher Check ganz einfach „Männercheck“, er umfasst all jene Untersuchungen, die erforderlich sind um die Gesundheit eines Mannes zu evaluieren.

(http://www.maennerarzt-linz.at/startseite_maennerarzt/haarausfall/)

 

Je mehr desto besser

Es ist ein offenes Geheimnis, dass auch im Lifestylebereich mit Hormonen experimentiert wird. Hier geht es wie immer um Schönheit und um die Verbesserung der Körperarchitektur. Damit wollen Männer besser punkten um die Gunst von Frauen und nicht so selten auch von Männern. Um diese Ziele zu erreichen greift mancher Mann auch zu Hormonen, die er sich am Schwarzmarkt „besorgen“ muss, weil Ärzte ja nur behandeln dürfen, wenn eine medizinische Notwendigkeit (Indikation) besteht. (Der Wunsch zum Muskelaufbau ist jedenfalls keine solche Indikation!).

Wie auch immer, die Verwendung von Schwarzmarktpräparaten birgt viele und auch ernste Gefahren für die Gesundheit. Sehr häufig hält der Inhalt nicht das was die Ampulle verspricht oder – noch schlechter – er ist verunreinigt und enthält giftige Substanzen.

Ganz abgesehen von den Gefahren rund um unsaubere Substanzen, gibt es noch andere Missverständnisse, nämlich, dass „mehr“ auch immer „besser“ sein muss. Wie sonst könnte es sein, dass ich bei jenen Männern, die sich in Sorge um ihre Gesundheit von mir checken lassen, Werte messe, die den Normalwert um das X-fache übersteigen. So was sollte nicht passieren, denn wie immer gilt auch bei Hormonen: „die Dosis macht das Gift!“ (Paracelsus).

 

Dr. Georg Pfau

Männerarzt

 

 
 
 
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