Hormonmangel bedroht die Gesundheit
Was die Bouevardpresse - hier die "Krone" - bereits verkündet stimmt. Testosteronmangel vermindert
nicht nur die Lebensqualität, sondern auch die Lebenserwartung.
Die Gründe hierfür liegen in der Aktivierung des männlichen Stoffwechsels, der Metabolik. Männer mit ausreichend Testosteron "verbrennen" mehr Energie, legen nicht so leicht Fett an und sind nicht so häufig Diabetiker wie testosteronarme Männer. Dass Diabetes ein Risikofaktor für Herzinfarkt und Schlaganfall ist, ist in der Medizin kein Geheimnis mehr.
Die Neigung hypogonadaler Männer (das sind Männer, die zu wenig Testosteron haben!) zu Muskeldefizit, Osteoporose, erhöhten Cholesterinspiegeln, Diabetes, Arteriosklerose, Herzinfarkt, Schlaganfall, Immobilität und Invalidität ist gegenüber Männern mit normalen Testosteronspiegeln deutlich erhöht. Zahlreiche Studien beweisen das.
Die Diabetesgesellschaft der USA hat im Juni 2008 beim Endokrinologenkongress in San Francisco, an dem ich teilgenommen habe, neue Richtlinien zur Behandlung zuckerkranker Patienten bekannt gegeben. Darin enthalten ist die Substitution testosteronschewacher Männer. Als Grenzwert nach unten wurde ein Wert von 3,0 ng/ml angegeben.
Das Ignorieren eines Testosteronmangels kann gefährlich sein. Testosteronmangel beeinträchtigt das Wohlbefinden, bedroht die Gesundheit und vermindert die Lebenserwartung. Wenn mann dann auch noch ein wenig mehr Lust auf Sex hat, ist das sicher kein Nachteil....!!
Jeder Mann sollte sich um sein Testosteron kümmern.
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