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Das Impfen entzweit die Gesellschaft

Um kaum etwas in der Medizin wird mehr diskutiert als um das Impfen. Von den Einen gefeiert, von den Anderen verdammt, - einfach ist es jedenfalls nicht, sich ein Urteil zu bilden.

Fest steht, dass der Widerstand gegen das Impfen zu einer Art Stellvertreterkrieg geworden ist gegen das vermeintliche Establishment in der Medizin, jener angeblichen unheimlichen Allianz zwischen Ärzten und Pharmaindustrie, die weniger das Wohl der Patienten verfolgen als vielmehr ihr eigenes. Als Arzt wird man mit abenteuerlichen Verschwörungstheorien konfrontiert, eine gelernte Krankenschwester aus meinem Umfeld leugnete vor kurzem die Existenz des Masernvirus. Es sei eine Erfindung der bloßen Geschäftemacherei  wegen.

 

Dies ist natürlich Unsinn. Die Existenz von Viren und speziell des Masernvirus ist tausendfach bewiesen. Viren können sehr gut mit Elektronenmikroskopen sichtbar gemacht werden. Die Existenz von Viren steht genauso fest, wie die Tatsache, dass die Erde eine Kugel ist und nicht eine Scheibe. Aber selbst dies wird ja von manchen Leuten geleugnet.

 


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Impfen ist eine vorbeugende (präventive) Maßnahme gegen Viruserkrankungen. Die Empfehlung vorbeugender Maßnahmen ganz allgemein unterstützt die Volksgesundheit, kann aber im Extremfall einem einzelnen Patienten auch schaden.

Dies trifft natürlich auch für das Impfen zu.

 

Beispiel 1: in Österreich besteht Anschnallpflicht beim Autofahren, dessen Sinn im Wesentlichen nicht angezweifelt wird. Das war jedoch nicht immer so. Selten reagierten die Westdeutschen so hysterisch wie bei der Einführung der Gurtpflicht. 1975 verweigerten sich Millionen Menschen dem Lebensretter Sicherheitsgurt. Männer fürchteten um ihre Freiheit, Frauen um ihren Busen - am Ende spaltete der bizarre Glaubenskrieg die ganze Republik. (Spiegel-online am 23.12.2010). Der Widerstand hat sich gelegt: weit über 90% der Österreicher vertrauen ihrem Sicherheitsgurt und legen ihn auch an, obwohl – und das ist der springende Punkt auf den ich hinaus will im Einzelfall auch schon jemand durch ihn zu Schaden gekommen sein mag.

 

Beispiel 2: Sport ist gesund. Dies bestätigt sogar die WHO, die „Ausdauersport“ als gesundheitsfördernde Maßnahme klassifiziert, vorausgesetzt, man macht ihn richtig. Diese Empfehlung kann man als Arzt nur unterstreichen, obwohl - und das ist der springende Punkt auf den ich hinaus will – schon viele Menschen durch ihn zu Schaden gekommen sein mögen. Der Eine kommt beim Dauerlauf zu Sturz, der Andere verkühlt sich beim Schwimmen. Auch hier hat die Empfehlung (zum Sport) die Verbesserung der Volksgesundheit im Visier, individuelle Nachteile werden dabei in Kauf genommen.

Die Entscheidung wann wo welcher Sport gemacht wird, bleibt ja beim einzelnen Sportler, es gibt keinen Zwang. Dies ist wichtig zu bedenken, - hier gibt es auch einen Bezug zum Impfen, konkret zur Diskussion über die Impfpflicht.

Zurück zum Impfen:

Impfen gilt als eine der großen Errungenschaften der Medizin. Es waren Ärzte, die festgestellt haben, dass Menschen mit gewissen Krankheiten leichter fertig werden, wenn man sie zuvor mit dem abgeschwächten Erreger einer Krankheit konfrontiert.

Van Swieten (1700 - 1772), der Leibarzt Maria Theresias, experimentierte bereits mit dem Pockenvirus, das damals in allen Gesellschaftskreisen, auch in der kaiserlichen Familie, seine Opfer forderte.

Durch die jahrhundertelange Forschung hat sich die Impftechnik dramatisch verbessert, sodass Impfen als eine sichere Methode zur Verhinderung bestimmter Krankheiten bezeichnet werden kann. Immer noch, oder gerade heutzutage, werden von Gegnern Vorurteile geschürt, die viele Menschen verunsichern:

Vorurteil 1 „Impfen beschädigt das Immunsystem“.

Diese Behauptung ist bei näherer Betrachtung nicht zu halten. Durch das Verabreichen von abgetöteten oder abgeschwächten Viren oder Virusfragmenten wird der geimpfte Organismus angeregt und nicht behindert, eigene Abwehrmechanismen zu aktivieren und Antikörper zu bilden. Das Immungedächtnis führt dazu, dass der Körper über Jahre hinweg geschützt wird. Wenn die Immunreaktion nachlässt, wird eine Impfauffrischung empfohlen. Das Impfintervall ist von Virus zu Virus verschieden.

Vorurteil 2 „Impfen führe zu Autismus“.

Nun, diese Geschichte ist einer der großen Skandale in der Geschichte des Impfens. Er stammt aus einer Studie, die der britische Arzt Wakefield vor etwa 20 Jahren im Fachjournal „The Lancet“ veröffentlich hatte. Konkret behauptete er, der Mumps-Masern-Röteln-Impfstoff führe zu gewissen Entwicklungsstörungen im Gehirn und u.a. zu Autismus. Nachdem sich allerdings herausgestellt hatte, dass Wakefield ein eigenes Patent auf einen MMR-Impfstoff angemeldet hatte, also eigennützig gehandelt hatte, zog „The Lancet“ die Studie 2010 zurück.

Die Realität ist: MMR- Impfungen führen nicht zu Autismus. Dies bestätigen Millionen von Impflingen. Das Ansehen dieser Impfung war und ist aber auf viele Jahre beschädigt.

Vorurteil 3  „Wirkverstärker beschädigen den Organismus“.

Hier wurde sehr lange das vielen Impfstoffen beigemengte Aluminiumhydroxid verdächtigt. Es wird seit über 90 Jahren manchen Impfungen als Wirkverstärker beigemengt. Wie genau solche Wirkverstärker helfen ist letztlich nicht bekannt, Fakt ist aber, dass die Antikörperbildung durch sie verstärkt wird.

Die Anschuldigungen gegen Aluminium in Impfungen haben sich als haltlos erwiesen: das Paul-Ehrlich-Institut (Bundesinstitut für Impfstoffe der BRD) hat neben anderen Institutionen bestätigt, dass das über Trinkwasser und Nahrung aufgenommene Aluminium die mit Impfungen verabreichte Menge unbedeutend erscheinen lässt. Es gebe keine Hinweise auf die Gefährdung von Impflingen durch das den Impfungen beigemengte Aluminium.

Vorurteil 4 „Impfen überlaste das Immunsystem, vor allem das der Säuglinge“.

Auch dieses Vorurteil kann durch rationale Untersuchungen entkräftet werden. Jeder menschliche Organismus wird täglich mit Millionen von Mikroorganismen konfrontiert, die ein gesundes Immunsystem erfolgreich ab zu wehren imstande ist. Impfungen enthalten nur einige wenige Mikroorganismen und beschäftigen nach deren Verabreichung nur einen kleinen Teil des Immunsystems. Nach Schätzungen des Kinderarztes Paul Offit von der University of Pennsylvania würden selbst bei einer gleichzeitigen Gabe von elf Impfstoffen zeitweise nur etwa 0,1 Prozent des kindlichen Immunsystems in Beschlag genommen. (Spectrum.de).

Vorurteil 5 „Die Grippeimpfung verstärke die Grippe“.

Selbstverständlich sind mir auch solche Behauptungen aus der Praxis bekannt. Die Begründung hierfür liegt in der zu geringen Fachkompetenz der Betroffenen: die Grippeimpfung schützt nämlich nur vor der Virusgrippe (Influenza), nicht aber gegen durch andere Mikroorganismen hervorgerufene Erkrankungen. Die Grippe (Influenza) ist jedenfalls eine gefährliche Erkrankung, gegen die es zu impfen angezeigt ist. Die Grippeimpfung verhindert die Infektion mit dem Influenzavirus oder lässt diese abgeschwächt ablaufen. Die hiesige Krankenkasse bestätigt auch die Einsparung von stationären Aufenthalten bei Geimpften. Die Grippe darf nicht verwechselt werden mit grippalen Infekten.

Facit: Impfen ist und bleibt eine Erfolgsstory der Medizin. Als Arzt befürworte ich das Impfen (bin auch selbst geimpft), bin aber gleichzeitig entschiedener Gegner der Impfpflicht. Die persönliche Entscheidungsfreiheit über sich selbst wird heute allzu oft mit Füssen getreten.

 

Ich hielte es aber für angebracht, Impfverweigerer im Krankheitsfall zur Kasse zu bitte.

 

 

Dr. Georg Pfau

Allgemeinarzt, Männerarzt, Sexualmediziner

 

 
 
 
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