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Testosteron macht extroventiert....

Sexualität gibt es erst seit dem es zwei Geschlechter gibt. Manche mögen glauben, das wäre schon immer so gewesen, diese Vorstellung geht aber meilenweit an der Realität vorbei. Gemessen an den 3,8 Milliarden Jahren, in denen es Leben gibt auf diesem Planeten, ist die Zweigeschlechtlichkeit noch eine sehr junge Erscheinung. Erst seit 500 Millionen Jahren funktioniert die Fortpflanzung zweigeschlechtlich, das allerdings verursachte einen Quantensprung in der Evolution des Lebens: erst seit dem die Generierung neuen Lebens die Folge der Verschmelzung von Genen zweier verschiedener Lebewesen ist, hat sich das Tempo der Evolution bechleunigt. Und deswegen ist es nicht verwunderlich, dass fast die gesamte Evolution vom Einzellen bis zum Menschen in diesen 500 Millionen Jahren abgelaufen ist, die vorhergehenden 3,3 Milliarden Jahren waren dagegen der reine Stillstand.

 

Die "Erfindung der Zweigeschlechtlichkeit" geht zurück auf die "Erfindung" des Sexualhormons Testosteron. Es ist verantwortlich für die biologische Ausgestaltung der Männer, sorgt also dafür, dass es überhaupt Männer gibt, und auch dafür dass die Männer ihre Rolle wahrnehmen, die das wäre: die Zeugung neuen Lebens.

 

Testosteron ist das Lusthormon, übrigens nicht nur bei den Männern, sondern auch bei den Frauen, die allerdings viel weniger davon haben. Das erklärt auch die unterschiedlichen sexuellen Bedürfnisse von Männern und Frauen.

Die großen Mengen an Testosteron, über die Männer verfügen machen die männliche Sexualität extrovertiert und expansiv. (Richtig! Nicht jedes Mannes Sexualität ist extrovertiert und expansiv, das wiederum hängt von der Testosteronausstattung der Männer ab, der eine hat eben mehr, der andere weniger!)

Expansive und extrovertierte Sexualität bedeutet, aktiv auf potenzielle Sexualpartnerinnen zu zu gehen, im Sprachgebrauch nennt man dies bei den Tieren "Balzen", bei den Menschen "Flirten".

 

Nun zurück zum Titel dieses Artikels: der italienische Forscher Leonida Fusani (geb.1965 in Florenz) hat herausgefunden, dass Vogelgesang testosterongesteuert ist. Das meldet die österreichische Tageszeitung DIE PRESSE in ihrer Ausgabe am 13. 2. 2015.  Deutsche Forscher zeigten sogar, dass Vogelweibchen zu singen beginnen, wenn man ihnen Testosteron verabreicht.

 

All das beweist die Rolle des Testosteron für die Sexualität von Tieren und auch von uns Menschen. Das "Singen" der Vogelmännchen dient ja nicht der Unterhaltung, sondern ist viel mehr ein Imponiergehabe, das die Weibchen beeindrucken soll. Es scheint auch zu funktionieren: denn würde es nicht funktionieren wäre mache Vogelart längst ausgestorben.

 

Linz, am 15. 2. 2015

Dr. Georg Pfau

 

 
 
 
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