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Der vorzeitige Samenerguss

Der vorzeitige Samenerguss (Ejaculatio praecox) ist in meiner Sprechstunde sicherlich das zweithäufigste sexuelle Problem. Auch hier ist ähnlich wie bei der Erektionsstörung nicht eine gewisse Altersklasse betroffen. An Ejaculatio praecox leiden Männer von 15 bis 90. Auch diese sexuelle Störung muss ernst genommen werden. Sie kann zu Missverständnissen führen, zu Beziehungdramen und zum Scheitern von Beziehungen. Ein Mann der glaubt, das "gibt sich wieder von selbst" irrt. Er gefährdet aber sein Beziehungsglück, auch wenn die Frau sagt, "es" wäre ihr gar nicht so wichtig.


Die Definition des "vorzeitigen Samenergusses" ist nicht ganz einfach. Schon die Namensgebung ist eigentlich falsch. Korrekterweise ist der vorzeitige "Samenerguss" eigentlich ein vorzeitiger "Orgasmus", denn auch diese Störung ist nicht organisch, sondern psychosomatisch bedingt. Die Gretchenfrage bei der Diagnostik dieser sexuellen Störung bleibt aber die Definition des Wörtchens "vorzeitig", denn was heisst das eigentlich? "Vorzeitig" im Bezug worauf, aus wessen Sicht? Aus der Sicht des Arztes könnte man sagen, ein Mann wäre dann betroffen, wenn der Samenerguss so bald eintritt, daß ein Geschlechtsverkehr erst gar nicht möglich ist. Tatsächlich kommt es gar nicht so selten vor, daß die Ejakulation schon VOR dem Eindringen stattfindet und das ist dann sicher als "vorzeitig" zu bezeichnen.

Viele Männer wollen aber schon dann einen vorzeitigen Samenerguß haben, wenn es ihnen nicht gelingt, ihre Partnerin durch normalen Geschlechtsverkehr, also genital-koital, zum Höhepunkt zu bringen. Bei dieser Form der Begriffsdefinition wären allerdings wirklich viele Männer betroffen, denn nur 30% der Frauen sind in der Lage, durch genitale Stimulation zum Orgasmus zu kommen.

Weit über 90% der vorzeitigen Samenergüsse sind psychisch bedingt. Als Auslöser kommen persönliche psychische Störungen und Konflikte des Mannes, Leistungsdruck, aber auch Beziehungsprobleme in Frage. Es ist Sache des Sexualmediziners, die wahren Probleme zu explorieren. Dafür eignet sich am besten eine Syndiastische Sexualtherapie unter Einbeziehung der Partnerin.

Wie dem auch sei, es gibt mehrer Ansatzpunkte wie man den Geschlechtsverkehr verlängern und den Orgasmus hinauszögern kann. Die Palette reicht hier von bloßen guten Ratschlägen über Akupunktur bis zu Verordnung von Medikamenten, vor deren Selbstverordnung allerdings gewarnt werden muß.

Wenn Sie glauben, an einem "vorzeitigen Samenerguß" zu leiden, dann ist dies eine therapiebedürftige sexuelle Störung, die auch das Beziehungsleben negativ beeinflussen kann. Warten Sie nicht, bis Ihre Beziehung daran zerbrochen ist.

 
 
 
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