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Mythen in der Männersexualität

Was ist eigentlich ein "Mythos"?

Unter einem Mythos versteht man eine Idealvorstellung, die es in der Realität kaum geben wird. Mythen spielen sich in Phantasievorstellungen ab, von denen die männliche Sexualität in hohem Mass geprägt ist.

Mythen haben sicherlich einen evolutionären Ursprung, sind bedingt durch den Eroberungsdrang der Männer und den religös bedingten Auftrag nach Zeugung neuen Lebens, den es auch heute noch gibt. Es wäre falsch zu behaupten, dass die moderne Frau auf das Imponiergehabe von Männern keinen Wert legen würde....

Wie dem auch sei, Mythen sind der Ursprung von Leistungsdruck und sexuellen Störungen. Sie degradieren Sexualität zum Sport und führen zur Vernachlässigung des eigentlichen Sinnes der menschlichen Sexualität, der Verkörperung von emotionalen Gefühlen.

Es wird kaum möglich sein Mythen auszurotten, alleine die Verlagerung in die Bewusstseinsebene, das Bewusstmachen, kann sie aber schon entschärfen. Man muss wissen, dass es sie gibt um sich von ihnen befreien.


MYTHOS I: "Männer wollen immer!"

Welches Geschlecht denkt wohl häufiger an Sex, will ihn öfter, masturbiert sehr viel häufiger, wechselt häufiger PartnerInnen, riskiert mehr für die Lustbefriedigung, nimmt jede Gelegenheit wahr?

Das was wir schon immer wussten, gilt nun als wissenschaftlich erwiesen, dass nämlich Männer eine größeren Hang zu okkasionellen Sexualkontakten haben als Frauen.

Resumée: Männer legen durchschnittlich wirklich wesentlich mehr Wert auf Sex als Frauen. Es ist ja ihr evolutions-biologischer Auftrag Gene zu verbreiten und das ändert sich nicht trotz Fortpflanzungsmüdigkeit der Wohlstandsgesellschaft. Junge Männer masturbieren mehrmals täglich, mit zunehmendem Alter wird das Testosteron weniger und mit ihm auch das sexuelle Verlangen, doch sind Männer lebenslang sexuell wesentlich aktiver als Frauen. Doch auch wenn Männer sprichwörtlich "gut drauf" sind, das Wörtchen "immer" geht etwas an der Realität vorbei. Wir Männen lieben unseren Sex und unsere Frauen, doch manchmal haben wir auch andere Dinge im Kopf, zum Beispiel... Autos oder Motorräder.....!

Richtigerweise könnten man diesen Mythos entschärfen, wenn man sagen würde "Männer wollen öfter" (als Frauen), "immer" zu wollen wäre ja auf die Dauer auch langweilig.

Abgesehen von einer Abschwächung des testosterongesteuerten Sexualtriebes mit zunehmendem Alter ist der Wahrheitsgehalt dieses Mythos doch recht hoch, er kommt der Realität ziemlich nahe.

 

Haben Sie andere Erfahrungen gemacht? Wollen Sie mir Ihre Meinung sagen? Oder haben Sie eine Frage?

georg.pfau@me.com



MYTHOS II: "Männer können immer!"

Dass Männer immer "wollen" kann ich mir ja noch vorstellen, aber "können" sie auch "immer"?

74% der 50-Jährigen, 53% der 30-Jährigen geben zu, schon einmal oder auch mehrmals über einen längeren Zeitraum an Erektionsstörungen gelitten zu haben. Das Wort "zugeben" zeigt schon, wie wichtig es den Männern wäre "immer zu können"...!

Die Erektion unterliegt dem unwillkürlichen, vegetativen Nervensystem. Männer können über ihre eigene Erektion nicht selbst verfügen, und das ist auch gut so. Ihr Körper, meine Herren, weiss sehr genau, ob er nun Sex will oder nicht. Lassen Sie ihm seinen Willen.

Ganz nebenbei, auch wenn die Erektion nicht immer "will", Sie können ja wollen! Es ist ein weiterer Mythos (=> siehe unten!), dass jeder Sex eine Erektion braucht oder gar einen Orgasmus. Sie können auch ohne Erektion, ohne Orgasmus ein sehr guter Liebhaber sein.

Also: spielen Sie sich frei von der Phantasievorstellung, dass Männer immer "können" müssen, es stimmt nicht ganz!

Resumée: Männer sollten meistens können, "immer" zu können ist aber eine Phantasievortellung. Die Sexualmedizin hat so ihre konkreten Vorstellungen, denen zufolge ein Mann in etwa 90% der Versuche "können" sollte.

Haben Sie dazu eine andere Meinung oder irgendwelche Fragen? Schreiben Sie mir! georg.pfau@me.com


MYTHOS III: "Jede Zärtlichkeit muss zu Sex führen!"

Die Fragestellung alleine wirft schon einige Fragen auf. Ist denn "Zärtlichkeit" kein Sex? Wo fängt eigentlich Sex an, wo hört er auf? Ist für "Sex" immer eine vaginale Penetration erforderlich, oder beginnt Sex schon wesentlich früher?

Wie auch immer, diese Fragen muss schon jeder für sich klären und die Antwort hängt sicher auch von den "Umständen" ab. Da gab es mal einen Präsidenten eines mächtigen Landes, der eines sexuellen Verhältnisses mit einer Praktikantin beschuldigt wurde und sich mit der Behauptung, "Oralsex wäre kein Sex" rechtfertigte.

Wir Sexualmediziner haben uns da schon eine klare Linie zurecht gelegt: Sex beginnt nämlich dort, wo man mit seiner PartnerIn Dinge macht, die man mit anderen Leuten nicht macht....! Die "Exklusivität der Handlung" mit nur EINEM Menschen grenzt also Sexualität von trivialen Handlungen ab.

"Zärtlichkeiten" können daher gar nicht zu "Sex "führen", sie "sind" Sex. Diese großzügige Auslegung von Sexualität kann einen Mann zum "latin lover" machen, obwohl (fast) gar nichts passiert ist. Ja, es gibt guten Sex ohne Penetration, auch mal ohne Orgasmus, obwohl natürlich Orgasmen auch ohne Penetration möglich sind. Das weiss jeder Teenager....

Dieser Mythos lebt von der irrigen Meinung, Sex begänne erst bei der Penetration. Der Wahrheitsgehalt dieses Mythos wird von mir mit "Null" beurteilt. Er kann aber ganz ordentlich Druck machen und deswegen gehen Männer nicht selten Zärtlichkeiten aus dem Wege, wenn ihnen nicht nach Geschlechtsverkehr zumute ist...oder wenn Sie meinen zu versagen. Vermeidungsverhalten aus Versagenangst...das gehört wohl auch hierher. Wenn "es" nicht mehr "geht", dann lassen wir`s gleich bleiben...

Also meine Herren: bekämpfen Sie diesen Mythos und lassen Sie Zärtlichkeiten zu, geniessen Sie sie, denn ans "Eingemachte" geht`s nur, wenn beide Partner das wollen. (Dazu passend das Kapitel => Berühren berührt!" unter "Sexualität der Männer")

Resümée: dieser Mythos lebt, weil die Männer ihn leben lassen. Männer fühlen sich stark, wenn sie eine Erektion haben, sie fühlen sich aber auch schwach, wenn sie keine haben. Dieser Meinung sollte man den Kampf ansagen, sie macht Stress und Leistungsdruck und steht erfüllendem, partnerschaftlichen Sex im Wege.

Sind Sie anderer Meinung? Schreiben Sie mir! georg.pfau@me.com


MYTHOS IV: "Ohne steifen Penis ist Sex nicht möglich!"

Zugegeben, die Erektion ist den Männern schon wichtig, wir Männer definieren uns als Männer über die Erektion so wie sich Frauen über die Penetration definieren. Welcher Mann fühlt sich angesichts seiner Erektion nicht "gut", stark und unbezwingbar....?

Dass es zum Sex aber immer eines steifen Penis bedarf ist  wieder ein ausschliesslich von Männern genährtes Vorurteil, noch dazu ein weit verbreitetes. Es sind die Männer, die ihre eigene Sexualität und damit aber auch die der Frauen auf die Penetration und den Geschlechtsverkehr reduzieren, und das ist schade. Zweifelsohne leben wir in "einer übersexualisierten, aber untererotisierten Welt", der Mythos, es gäbe keinen Sex ohne Erektion ist der Wegbereiter dazu.

Dabei möchte ich die Männer ein wenig entschuldigen, man sagt ihnen ja (immer noch), dass die einzige Legitimation zum Sex der Wunsch nach Nachwuchs wäre, und dazu braucht man(n) wirklich eine Erektion, auch eine Penetration, auch eine Ejakulation. Sonst geht das halt nicht....

So weit, so gut. Wenn ein Mann die Meinung vertritt, Sex wäre nur zu Zwecken der Fortpflanzung legitim, dann kann ich schwer dagegen opponieren, jemanden in seinem Glauben zu irritieren ist auch nicht mein Wunsch, ganz im Gegenteil. Doch allen Anderen sei ins Stammbuch geschrieben, dass es auch andere Gründe für Sexualität gibt, nämlich die beiderseitige Lust zu befriedigen (Lustdimension der Sexualität) oder mit der Partnerin zu kommunizieren, ihr zu sagen "Ich liebe und begehre Dich!" (kommunikative Dimension der Sexualität).

Und dazu braucht man keinen Penis. Nichts ist schöner als sich zu streicheln, zu liebkosen, aneinander zu knabbern, sich zu spüren, sich zu riechen. Auch Kuscheln ist eine Form der Sexualität, die gut und gerne ohne Erektion auskommt - ohne sie minder bewerten zu wollen.

"Das ist doch alles kein Sex" höre ich schon den einen oder anderen Mann sagen! Na dann tun Sie aber manch einfühlsamem Liebhaber Unrecht, der seiner Partnerin die schönsten Stunden bereitet, ohne seinen Penis dafür zu gebrauchen....

Versuchen Sie`s doch mal!?

Resumée: die Erektion ist uns Männern schon sehr wichtig, sie ermöglicht die Penetration und somit den eigentlichen Geschlechtsverkehr, sie ist uns nicht nur wichtig, sie ist tatsächlich unersetzbar. Doch Sex beginnt schon viel früher und Männer sollten lernen, Sexualität nicht bloß auf den Geschlechtsakt zu reduzieren. Männer müssen lernen, den Sex zu machen, der (vorerst) ohne Erektion auskommt um dann so richtig geniessen zu können.

Wie ist denn Ihre Meinung dazu? Braucht man zum Sex eine Erektion? Schreiben Sie mir, ich bin neugierig! georg.pfau@me.com


MYTHOS V: "Zum guten Sex gehört ein Orgasmus!"

"Kein Sex ohne Orgasmus!" heisst das auch "Ohne Orgasmus kein Sex"?

In der Tat gibt es viele Männer, die bei Orgasmusstörungen gleich gänzlich auf Sex verzichten, das ist eine Art von Kindertrotz oder Selbsbestrafung und das halten wir Sexualmediziner für zu einfach. Denn Ihre Sexualität ist nicht bloß "Ihre" Sexualität, es ist auch "ihre" Sexualität, nämlich die Ihrer Partnerin und die sieht die Sache vielleicht ganz anders!

Nur 4% der Männer sagen, sie machten Sex um ein Kind zu zeugen. Wenn Sie sich zu diesen 4% zählen und für Nachwuchs sorgen möchten, brauchen Sie Ihren Orgasmus, denn der ist gleichbedeutend mit dem Samenerguss, ohne den eine Zeugung nicht funktionieren wird.

Doch die restlichen 96%? Ist Sexualität wirklich nur Triebbefriedigung, diese Ansicht würde ja die Meinung rechtfertigen, ohne Orgasmus wäre Sex nicht sinnvoll. Oder aber hat Sexualität noch andere Motive? Vielleicht die Vertiefung Ihrer Beziehung, die Förderung des Vertrauens (= siehe Oxytocin), die Festigung der Partnerschaft, die Botschaft der Liebe und des gegenseitigen Begehrens?

Sehen Sie, da sind wir schon ein wenig weiter gekommmen. Wenn der Orgasmus auch nicht funktioniert, dann gibt es noch andere Gründe für Sex zwischen Ihnen und Ihrer Partnerin......! Und wenn Sie Ihren Orgasmus nicht so wichtig nehmen würden, würden Sie Ihrer Partnerin auch das Vortäuschen des eigenen Orgasmus ersparen. Sie wird es Ihnen danken!

Männer und Frauen brauchen keinen Orgasmus um glückliche Intimität zu verspüren, der Mensch hat seine Sexualität "kultiviert", er sieht noch andere Gründe als den der Fortpflazung in ihr. Versuchen Sie`s doch mal??!!

 

Anderer Meinung? Schreiben Sie mir! georg.pfau@me.com

 

Ganz nebenbei:

Nur 68% der Männer und 26% der Frauen haben beim penetrierenden Sex einen Orgasmus, der "Rest" muss entweder auf andere Weise (oral oder manuell) stimuliert werden, ein Teil (bei den Frauen immerhin fast 30%) hat ein ganzes Leben lang keine Orgasmus im klassischen Sinne. Im "klassischen Sinne" bedeutet mit den typischen rhythmischen Kontraktionen der Beckenmuskulatur.

Die meisten Orgasmusprobleme bei Männern sind psychosomatischer Natur. Sollten Sie einer der vielen Männer sein, die Probleme mit Ihrem Orgasmus haben, sollten Sie sich an einen Sexualmediziner Ihres Vertrauens wenden. Er wird sich Ihrem Problem fachgerecht widmen. Er wird Ihr Problem nicht nur von der organischen, körperlichen Seite beleuchten, er wird auch die Psyche berücksichtigen, denn Sexualmediziner sind Ärzte mit Qualifikation in Psychosomatik.


MYTHOS VI: "Ein Mann muss eine Partnerin ein Erdbeben erleben lassen!"

Und da wären wir wieder mal beim Leistungsdruck...."ein guter Liebhaber muss seine Frau ein Erdbeben erleben lassen, mit magmaspeiendem Vulkanausbruch und Feuerwerk, jedes Mal ein unvergessliches Erlebnis".

Und wenn nicht?

Ist ER dann ein Versager, ein schlechter Liebhaber? Hat diese Beziehung dann überhaupt noch Bestand? Zahlt sich Sex überhaupt noch aus, oder sollte man es gleich bleiben lassen?

Wenn Sie dieser Meinung sind, dann sollten Sie es wirklich gleich bleiben lassen. Denn Sie haben das Wesentliche nicht begriffen. Frauen sind nicht scharf auf Bettakrobatik, auf nächtelange Sessions (die tun meistens nur weh!), auf typisch männliche Selbstbestätigung...sie wollen geliebt und begehrt werden.

Und noch etwas: jeder macht sich seinen Orgasmus selber, Sie sind als Mann nicht verantwortlich für den Orgasmus Ihrer Partnerin. Wenn die "Chemie" stimmt, wenn Sie begriffen haben, worum es Frauen geht beim Sex, dann wird es auch klappen.

Ganz nebenbei: es wird geschätzt, dass etwa 30% aller Frauen ein ganzes Leben lang keinen echten (körperlichen) Orgasmus erleben. Doch so einfach ist das nicht mit dem "echten" Orgasmus, denn Frauen definieren Orgasmus höchst unterschiedlich. Und wo sich die Frauen über ihre eigene Sexualität nicht einig sind, werden wir Männer wenig ausrichten.

Also machen Sie Ihren Sex wie Sie ihn am besten geniessen können. Konzentrieren Sie sich auf Ihre Lust und animieren Sie damit Ihre Partnerin zu ihrer eigenen Lust. Der gute Liebhaber ist egozentrisch, stellt sich selber in den Mittelpunkt und lässt die Partnerin von seiner Lust profitieren.

Resümée: ein Orgasmus ist ein sehr vielschichtiges Erleben, ein individuell sehr unterschiedlich definiertes Ereignis. Männer machen den Fehler, den Orgasmus Ihrer Partnerinnen am eigenen Erleben zu messen...und das MUSS schief gehen. So wie die Sexualität muss auch der Orgasmus "passieren", je mehr man ihn zu erzwingen versucht, desto weniger wird er stattfinden oder den Erwartungen gerecht werden. Der Orgasmus des Mannes spielt sich vor allem in der Lendenregion ab, Frauen erleben ihren Orgasmus wenig als körperliches, eher als emotionales Ereignis. Überlassen Sie Ihrer Partnerin, sich ihren Orgasmus (mit Ihrer Hilfe) selbst zu machen. Je weniger Sie daraus einen "Sport" machen, desto besser wird er sein!

Ich bin gespannt auf Ihre Meinung! georg.pfau@me.com


MYTHOS VII: "Groß muss "er" nicht sein, aber fleissig!"

Madame Pompadour soll das gesagt haben...doch wie es scheint, hat sich die Meinung der Frauen hier geändert...!

Es gibt ja genügend Daten, die es uns möglich machen, dieses Problem ganz wertfrei, technokratisch angehen zu lassen: was wollen Frauen wirklich, den Penis betreffend?

Natürlich gibt es auch hier keine einheitliche Meinung, aber eines steht fest, die "Größe" ist den Frauen nicht so egal wie man das glauben machen versuchte. Trotz aller Versuche, die Sexualität der Frauen zu dämonisieren, sie als schmutzig, eben als "männlich" darzustellen, haben auch Frauen ihren Sexus und ihre Vorstellung vom männlichen Lustorgan. Männer mit zu kleinen Penissen haben Nachteile in der Beurteilung durch Frauen, so wie auch große und breitschultrige Männer besser wegkommen als kleine und schmalbrüstige.

Der Penis der Mitteleuropäer wurde von Sexualmedizinern vermessen. Das Ergebnis ist abhängig vom Alter, von den sexuellen Aktivitäten und vom Gewicht der Männer, dementsprechend groß die Schwankungsbreite. Die durchschnittliche flaccide Länge ist etwa 10 cm, die gestreckte (erigierte) Länge etwa 14 cm. Um den Neid der schlechter bestückten Männer nicht zu wecken, lasse ich hier bewusst die Maximalwerte weg....:-)

Frauen beurteilen die reine Penislänge allerdings unterschiedlich zu den Männern. Eine gewisse Länge darf "er" schon haben, doch ist den Frauen die Dicke des Penis offenbar wichtiger, das schreibt jedenfalls die Männergesundheitszeitschrift Men`s Health. Demzufolge ist der ideale Penis 12-18 cm lang und ebenso dick.

Männer, die diese Maße nicht erfüllen, seinen auf den ganz oben zitierten Satz Madame Pompadours verwiesen: "Groß muss er nicht sein, aber fleissig!". Wie immer auch hier: ohne Fleiss kein Preis!

Resumée: dass uns Männern der Penis wichtig ist haben wir nie verschwiegen, im Gegensatz zu früher kolportierten Meinungen haben aber auch Frauen ihre Vorstellungen. Auch Frauen sind immer mehr bereit, die Lustkomponente ihrer Sexualität einzugestehen und dazu gehören nun mal die Männer und ihre Geschlechtsorgane. In Umfragen geben immer mehr Frauen zu, die Größe des Penis sei ein Lustkriterium. Es scheint also nicht zu stimmen, dass den Frauen die Ausstattung ihrer Liebhaber egal sei, auch wenn sie die Wichtigkeit dieses Kriteriums anders bewerten als die Männer.

Und Ihre Meinung? georg.pfau@me.com


MYTHOS VIII: "Nach 1000 Schuss ist Schluss!"

Endlich mal ein Mythos, an dessen Entkräftigung alle Männer tatkräftigst mitarbeiten werden. Denn dieser Mythos hat zweifelsfrei zum Ziel, uns Männer an die kurze Leine zu nehmen, und uns die Gefahren und die Verwerflichkeit unseres Tuns ins Bewusstsein zu rufen...! Jeder Sex inklusive der Masturbation, der nicht der Fortpflanzung dient ist schlecht, verwerflich und birgt auch noch die Gefahr im richtigen Moment über keinen Samen mehr zu verfügen. Wäre nach 1000 Schuss wirklich Schluss, wären bei nur einer Ejakulation pro Tag mit 15,5 Jahren alle Vorräte aufgebraucht.....! Schluss mit lustig!

Eigentlich sollte man solchem Unsinn gar keine Beachtung mehr schenken müssen. Doch so einfach ist das nicht, immer noch werde ich in meiner Sprechstunde, aber auch im Internet (georg.pfau@me.com) von besorgten Männern gefragt, ob es denn möglich sei, zu viel Samen zu verbrauchen....

Die Grundlagen für dieses Märchen gehen weit zurück. Der Samen als Erzeuger neuen Lebens (Anima vitae) wurde schon in der Antike als derart kostbar angesehen, dass man damit sparsam umgehen müsse. Das ist eine Erklärung, die nachvollziehbar und in Anbetracht des geringen Wissens über die Biologie auch verzeihbar ist.

Was aber nicht verziehen werden darf sind die anhaltenden Versuche, mittels Appellen an den sparsamen Umgang mit dem Samen die Männer in ihrer Sexualität disziplinieren zu wollen. Es ist das zweite Motiv für dieses Ammenmärchen, das wider besseres Wissen verbreitet wird und schlechtes Gewissen schaffen soll.

Ich ahne zwar, wer hinter der Verbreitung solchen Unsinns stehen könnte, damit muss aber jetzt Schluss sein.

Der Samen des Mannes ist unerschöpflich, je mehr verbraucht wird, desto mehr wird nachgebildet. Es gibt also keinen Grund, damit sparsam sein zu wollen....ganz im Gegenteil, der Verbrauch von Samen bedeutet Lust und diesbezüglich braucht man sich nicht zurück zu halten.

Resumée: vielleicht gibt es andere Motive für Männer, sexuell enthaltsam sein zu wollen oder zu müssen (z.B. der Zölibat!), der drohende Mangel an Samen darf aber für die Disziplinierung der Männersexualität nicht missbraucht werden. Das ist Lüge, unwissenschaftlich und daher unseriös.

Fragen? georg.pfau@me.com



MYTHOS IX: "Wie die Nase des Mannes ist sein Johannes!"

Meine Herren mit den langen Nasen, Schluss ist mit den neidvollen Blicken der Geschlechtsgenossen, denn auch an diesem Mythos ist absolut nichts dran. Die Wissenschaft untersucht ja heute alles (zu viele Ärzte wollen Dozenten werden!), hier gibt es ein eindeutiges Ergebnis: Falschmeldung!!

Die Größe der Nase hat nichts mit einem großen Penis zu tun. Dieser Mythos ist entkräftet.

Resumée: auch Pinocchio wusste schon, dass Lügen lange Nasen haben, aber mehr schon nicht. Wirklich nicht!

Andere Erfahrungen? georg.pfau@me.com


MYTHOS X: "Dumm f.... gut!"

Ein weiterer Mythos, der sich hält und hält und hält...es ist eben das Wesen von Mythen, sich zu halten...!

Die Sexualmedizin beweist aber das Gegenteil, je höher die Schulbildung, desto ausgefallener der Sex, desto größer die Bereitschaft, die eigenen sexuellen Phantasien in die Realität umzusetzen!

Männer und Frauen mit höherer Schulbildung zeigen eine geringere Abhängigkeit von Tabus, ein größeres Bekenntnis zum Sex und eine größere Bereitschaft an ausgefallenen Sexualpraktiken.

Resumée: stimmt absolut gar nicht!! Dient höchstens dazu, Seitensprünge mit billigen Mädchen zu rechtfertigen.

Ihre Meinung interessiert mich! georg.pfau@me.com


MYTHOS XI:"Suchtgifte fördern die Potenz!"

Mit diesem Mythos bin ich in meiner Männersprechstunde häufiger konfrontiert als mir lieb ist. "Suchtgifte"...das sind die gebräuchlichen Drogen, aber in diesem Zusammenhang sicherlich auch Alkohol.

Drogen und Alkohol haben eine zweifelsfrei gesundheitsschädigende Wirkung. Teilweise sind Sie illegal, Alkohol wird aus mir unerklärlichen Gründen von der europäischen Gesellschaft überraschend positiv beurteilt, in den USA gibt es auf jeder Flasche ähnlich den Zigarettenpackungen einen Warnhinweis (government warning).

Zweifelsfrei gibt es eine Wirkung aller Drogen auf die männliche Sexualität. Die Verstärkung der körpereigenen Endorphinwirkung führt zu psychischer Enthemmung und Entspannung der glatten Muskulatur, somit anfangs auch vielleicht zu einer möglichen Verstärkung des orgiastischen Erlebens.

Gerade die psychische Enthemmung mag eine positive Wirkung auf die Sexualität haben, viele Männer brauchen Alkohol um sich überhaupt einen Flirt zuzutrauen....!

Auf längere Sicht ist die Auswirkung von Alkohol und anderer Drogen auf die Männersexualität negativ zu beurteilen. Abgesehen von anderen Problemen wie Suchtentwicklung...+..+..+....kommt es zu einer negativen Entwicklung für Samenqualität, Testosteronspiegel und Potenz.

Resumée: Drogen inklusive Alkohol können kurzfristig das orgiastische Erleben der Männer positiv beeinflussen, auch eine gewisse Enttabuisierung der Sexualität bewirken, auf längere Sicht haben sie ausschliesslich negative Auswirkungen auf den Sexus der Männer. Erektionsstörungen, Infertilität und fallende Testosteronspiegel bei ansteigendem Östrogen sind die meist unausweichlichen Folgen. Drogen inklusive Alkohol schaden somit den Männern und sind demasculinisierend. Nur Männer mit schlechtem Selbstwert brauchen Alkohol um sich an ein Mädchen ranzumachen...

Haben Sie Fragen? georg.pfau@me.com


MYTHOS XII: "Ein guter Hahn wird nicht fett!"

Mediziner wollen berechnet haben, dass der durchschnittliche Kalorienverbrauch pro Geschlechtsverkehr bei 225 liegt. Daran kann es also nicht liegen, dass sexuell aktive Männer schlanker sind als der Durchschnitt.

Der wahre Grund liegt wohl darin, dass Sex den Testosteronspiegel "pusht", schon ein Flirt, sogar der erotisch motivierter Blick eines Mannes lässt den Testosteronspiegel nach oben schnellen.

Testosteron, das Vitalitätshormon des Mannes ist ein augezeichneter Fettburner, er lässt Fettpolster dahinschmelzen und macht wieder Lust auf mehr Sex.

Dies sollte aber nicht der einzige Grund für Männer sein, Sex zu haben. Doch darüber in den entsprechenden Kapiteln.

 

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