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FÜR die "Pille" spricht....Wenn die nötige Vorarbeit geleistet ist und Kontraindikationen bedacht wurden, kann man für alle diese Medikamente sehr wohl eine Lanze brechen. Sie befreien viele Männer von ihren Versagensängsten und geben ihnen wieder die Lust am Sex, die er bereiten soll. Die Erektion ist „sinnstiftendes Element des männlichen Lebens“ und ein Versagen führt zum Gefühl der Minderwertigkeit und einer Verminderung der Lebensqualität, sehr häufig auch zu Depressionen. Körperliche Liebe gilt in der Sexualmedizin als wichtiger Bestandteil einer Partnerschaft, denn durch nichts ist gegenseitige Liebe und Zuneigung besser zu vermitteln. „Sexualität verkörpert den Geist der Beziehung“, sie ist die „Verkörperung der Liebe“, sie signalisiert dem Partner: ich liebe und begehre Dich. Und nichts ist schöner, als geliebt und begehrt zu werden. Auch wenn die körperliche Liebe aus welchem Grund auch immer nur mit einem „Hilfsmittel“ möglich sein sollte, ist sie dennoch nicht minderwertig. Seit der Entwicklung von Phosphodiesterasehemmern sind Erektionsprobleme behandelbar und Männer sollten sich nicht scheuen, sich auch wirklich behandeln zu lassen, vorausgesetzt die Forschung nach der Ursache für die Probleme wurde fachgemäß betrieben.
Welches von den drei Präparaten nun wirklich das Beste ist, muss individuell entschieden werden. Sie unterscheiden sich voneinander lediglich durch die Galenik, das heißt vom Zeitpunkt des Wirkungseintrittes und der Wirkungsdauer.
...und noch etwas: "Potenzmittel" und Sport
Es gibt Anzeichen, dass Phosphodiesterasehemmer die Leistungsfähigkeit im Sport steigern können. Forscher der Stanford University erklären sich dies durch die verbesserte Lungendurchblutung und einen damit verbesserten Gasaustausch. Es ist damit zu rechnen, dass diese Substanzen als Doping gewertet werden müssen.
Eine Aufnahme in die Liste der Dopingmittel steht unmittelbar bevor oder hat schon stattgefunden!
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