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Mann im Bildungssystem

Die österreichische Bildungsministerin kündigte im Dezember 2013 an, Mädchen und Buben teilweise getrennt unterrichten zu wollen. Was das Ergebnis fachlich richtiger Beratung zu sein scheint (endlich!), wird zu Unrecht heftig kritisiert.

 

Dazu die Fakten:

 

Im Gegensatz zur Realität werden in einer breiten Öffentlichkeit die Frauen als die Benachteiligten im Bildungssystem geführt. Der gesellschaftliche Konsens „die Frauen ganz grundsätzlich als die Benachteiligten zu sehen“ (Heike Diefenbach, Soziologin in Leipzig) macht auch vor dem Bildungssystem nicht Halt. Dabei wären die Fakten ganz einfach zu verstehen.

 

Schon 2007 legten in Österreich (die Daten in der BRD sind durchaus vergleichbar) 46% der Mädchen eines Jahrganges erfolgreich die Reifeprüfung ab, aber nur 32,5% der Buben. Diese Zahlen sind wohl an Deutlichkeit nicht zu überbieten, - und diese Entwicklung dauert an. Auch langfristige Prognosen machen kaum Hoffnung auf eine Angleichung der Maturarate der Jungen an die der Mädchen innerhalb der kommenden Jahrzehnte.

Auch an den Universitäten wird das Märchen von der Benachteiligung der Frauen weiterhin verbreitet, obwohl es nicht richtig ist. Seit 2002 liegen auch bei den Uni-Abschlüssen die Frauen vorne, jedenfalls in der Gesamtzahl. (Dass es von Studium zu Studium geschlechtstypische Unterschiede gibt, liegt an den unterschiedlichen biologischen Ressourcen der beiden Geschlechter. So sind fast 70% der Medizinabsolventen und fast 100% der Absolventen pädagogischer Universitäten Frauen, - ein Phänomen, das sich aus dem größeren Interesse von Frauen an CARE - Berufen erklären lässt. Dieses ist wieder naturalistisch (hormonell) bedingt).

 

Alle diese Fakten sind leicht verständlich und einsehbar. Dennoch wird davon abweichend berichtet. Als Beispiel möge dieser Artikel aus den Oberösterreichischen Nachrichten vom März 2011 dienen. Der Titel „Frauen hinken bei der Bildung nach“ ist schlichtweg falsch.

 

OÖN März 2011: falsche Darstellung der Fakten

 

Die Problematik der bildungsfernen Jungen weitet sich zu einer gesamtgesellschaftlichen Katastrophe aus. So titelte der deutsche „Spiegel“ bereits im Jahre 2005.

 

- Buben erreichen seltener als Mädchen gute Schulabschlüsse

- Buben brechen häufiger Schule und Ausbildung ab

- junge Männer sind überproportional in gering qualifizierten Jobs vertreten

- junge Männer werden häufiger arbeitslos als Mädchen

- Buben werden häufiger krank und trinken mehr Alkohol

- Gewalt ist männlich und sie nimmt zu

 

Die Entwicklung ist alarmierend. Jeder vierte Rechtsbrecher in Linz ist zwischen 14 und 18 Jahre alt (OÖN 20.01.2009) und tatsächlich sind „Jugendliche und Männer Hauptbetroffene der Arbeitslosigkeit (Standard 3.6.2009).

 

Die Gründe für diese Entwicklung sind vielschichtig. Fest steht aber ganz wertfrei, dass vor allem die Buben einer besonderer Förderung in den Schulen bedürfen und nicht – wie meist dargestellt – die Mädchen. Eine der sinnvollsten Maßnahmen ist die Aussetzung des geschlechtsgemeinsamen Unterrichtes, wenigstens in manchen Fächern.

 

Dies lässt sich auch begründen.

 

Die Gendermedizin kennt für die Buben und Männer das „Prinzip von der größeren Aufwändung für das männliche Geschlecht“. Dies bedeutet, dass es im biologischen Sinne komplizierter ist, sich zum Mann zu entwickeln als zu einer Frau. Daraus resultiert zum ersten das „Prinzip von der größeren Störanfälligkeit für das männliche Geschlecht“, es ergibt aber auch einen steten Entwicklungsvorsprung der Mädchen gegenüber den Jungen.

 

Diese Ausführungen sind notwendig um zu verstehen, warum die Pubertät bei den Mädchen bereits mit durchschnittlich 8 Jahren einsetzt, bei den Buben aber erst mit 10, also ganze zwei Jahre später. Mit dem Wissen darüber, dass die in der Pubertät einschießenden Hormone zu einer quantenartigen Entwicklung des Gehirns führen, sind die Zusammenhänge sehr gut nachvollziehbar: Mädchen kommen nicht nur zwei Jahre früher in die Pubertät als Jungen, sie besitzen auch einen deutlichen Entwicklungsvorsprung in der Entwicklung ihres Gehirns -  nämlich um ganze zwei Jahre. Mit einigem Wohlwollen sollte es daher verständlich sein, dass Buben und Mädchen nicht in derselben Klasse unterrichtet werden können, ja dürfen. Die bisher gepflogene Praxis der Koedukation benachteiligt de facto die Jungen und stempelt sie zum – vermeintlich - dümmeren Geschlecht.

 

Der Entwicklungsvorsprung der Mädchen gegenüber den Jungen führt auch zu einer Beeinträchtigung der psychosexuellen Entwicklung der Burschen. In der Phase des Erwachens der Sexualität ist das Verhältnis der Geschlechter zueinander besonders sensibel. Die Buben, deren Bestreben es ist, den Mädchen imponieren zu wollen, empfinden es als Schmach als die schlechteren Schüler abgestempelt zu werden. Dies ist einer der Gründe warum dererlei zwanghafte Koedukation das Verhältnis der Geschlechter zueinander eher belastet als entspannt.

 

Unter dem Aspekt der unterschiedlichen Reife der beiden Geschlechter in dieser Altersgruppe ist es auch verständlich, dass Mädchen das angepasstere Verhalten zeigen. Dabei sind sie nicht nur in ihrer Entwicklung den Burschen voraus sondern unterscheiden sich ganz wesentlich in ihrer hormonellen Ausstattung. Die weiblichen Östrogene führen zu einer typisch weiblichen Ausgestaltung des Gehirns mit Akzentuierung des prosozialen Verhaltens, das männliche Testosteron androgenisiert das Gehirn der Jungen und akzentuiert die typisch männlichen Verhaltensmuster Kämpfen, Jagen und Experimentieren. „Experimentieren“ beinhaltet auch den Versuch Autoritäten in Frage zu stellen, vor allem weibliche. Tatsächlich lässt sich erkennen, dass sich Jungen lieber von männlichen Lehrern führen lassen als von weiblichen.

 

Die Probleme, die sich aus der Koedukation (des gemeinsamen Unterrichts von Burschen und Mädchen) ergeben sind mannigfaltig und lassen sich hier nicht detailliert auflisten.

 

Eines steht aber fest: der Vorstoß der Bildungsministerin, Burschen und Mädchen wenigstens in manchen Fächern getrennt unterrichten lassen zu wollen muss als mutiger und richtiger Schritt gewertet werden.

Es bleibt zu hoffen, dass er nicht zu Fall gebracht wird.

 

© by Dr. Georg Pfau

Dieser Artikel wurde verfasst am 1. Januar 2014.

 

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