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Wie sinnvoll ist ein Sexverbot vor Wettkämpfen?

 

 

In diesen Tagen – im Juni 2014 – läuft die Weltmeisterschaft im Fußball in Brasilien.

Abgesehen von der Sportberichterstattung zu diesem unglaublich populären Ereignis gibt es noch ein anderes Thema, das mir, dem Männerarzt, ins Auge sticht.

Die Frage ist: Sexverbot während der WM, ja oder nein?

 

Meine Recherchen ergaben sehr unterschiedliche Anordnungen der Trainer an ihre Spieler: vom „totalen“ Sexverbot während der gesamten Weltmeisterschaft bis hin zur Empfehlung bloß „akrobatische“ Sexualität zu vermeiden.

Was nun?, - und wer hat Recht?


Ich habe mir Gedanken gemacht und kam zu folgendem Schluss:

 

Aus der Sicht der Biologie ist ein Sexverbot mit Sicherheit reiner Unsinn. Sexualität kostet nämlich nicht Energie, sondern bringt sie, - über einen deutlichen Anstieg des Testosteron nach dem Samenerguss. Die Empfehlung zur regen sexuellen Betätigung ist ein Grundprinzip in der Männermedizin, ganz egal auf welche Weise es zum Samenerguss kommt.

Zugegeben, unmittelbar „danach“ fällt der Testosteronspiegel leicht ab und das Hormon „Vasopressin“ führt zu anfallsartiger Müdigkeit, - deshalb schlafen die meisten Männer binnen 2 Minuten und 30 Sekunden nach dem Orgasmus zum Leidwesen ihrer Frauen, - und deshalb mag Sexualität unmittelbar vor einem Spiel auch tatsächlich kontraproduktiv sein. Schon wenige Stunden später aber steigt der Testosteronspiegel zu ungeahnten Höhen und verstärkt jene männlichen Attribute, die den erfolgreichen Spieler machen könnten: Kämpfen, Jagen, Experimentieren.

Übrigens: alle diese Erkenntnisse betreffen auch die Masturbation. Und wenn auch schon die Frauen gehindert werden in die Unterkünfte der Spieler zu gelangen, Masturbation lässt sich ja kaum verhindern.

 

Für die psychosoziale Dimension der Sexualität, das Beziehungsleben, sieht die Sache schon ganz anders aus. Ich habe den Eindruck gewonnen bei einem Sexverbot geht es primär darum, die Frauen von den Männern fern zu halten. Denn schließlich sollen die Jungs sich auf die Wettkämpfe konzentrieren und des nächtens schlafen. „Liebesnächte“ bedeuten jedenfalls Schlafentzug und der wäre nun wirklich kontraproduktiv, ganz ohne Zweifel.

 

Zusammenfassend ist ein Sexverbot dann sinnvoll, wenn damit versucht wird Ablenkung zu unterbinden und die Konzentration der Spieler zu erhöhen.

Der damit entstehende Eindruck dass der Samenverbrauch Energie kosten würde ist nicht richtig. Der aber lässt sich ohnehin kaum verhindern, denn gesunde Männer masturbieren wenn sich keine Gelegenheit zum Sex ergibt.

 

Dr. Georg Pfau im Juni 2014

 

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