BUCHEMPFEHLUNG:

"MÄNNER –
Die ganze
Wahrheit"

 

Für mehr Infos klicken
Sie bitte hier ...

 

"Mann | Frau
SEX"

 

Für mehr Infos klicken
Sie bitte hier ...

 

 

 

Kontaktformular Fragen und Antworten Wegbeschreibung

 

 

Elektrobikes

Um gesund zu sein (und zu bleiben) müssen bei den Menschen zwei vorrangige Bedürfnisse abgedeckt sein. Das erste dient der psychosozialen Gesundheit und nennt sich Beziehung.

Die Beziehung als wichtigste Voraussetzung für das Lebensglück betrifft Männer und Frauen gleichermaßen, auch wenn die Vorstellungen für deren Umsetzung meilenweit auseinanderdriften.

Interessant ist, dass unsere Gesellschaft trotz dieser Erkenntnisse immer mehr zu einer Gesellschaft der Singles wird. Vielleicht ist dies der Grund für den hohen Bedarf an Psychopharmaka, Alkohol, Suchtgiften und auch psychologischer Beratung?

 

Ganz ähnlich geht es dem zweitwichtigsten Bedürfnis des Menschen: dem Drang nach Bewegung. Es gibt ganz klare Erkenntnisse, dass das biologische System „Mensch“ bewegt werden muss um gesund zu bleiben. Dennoch gibt es einen Trend zur Unsportlichkeit: während 2009 noch 20 Prozent der Bevölkerung angaben täglich Sport zu machen, waren es 2012 nur mehr 16 Prozent, gleichzeitig erhöhte sich der Prozentsatz derer, die nie Sport machen von 32 auf 34 Prozent.

 

„Wer rastet der rostet“ heißt es im Sprichwort und dieses ist ausnahmsweise einmal wörtlich zu nehmen. Um fit zu bleiben müssen der Herzmuskel und das Gefäßsystem mittels Ausdauertraining gefordert werden, und zwar regelmäßig, etwa 3 – 5 Stunden in der Woche. Die Muskulatur, vor allem die der Wirbelsäule und des Schultergürtels bedarf eines regelmäßigen Krafttrainings. Ein Muskeldefizit im Alter ist der häufigste Grund bei den Männern immobil zu werden, bei den Frauen liegt das Hauptrisiko bei der Osteoporose! Auch die Prävention der Osteoporose übrigens gelingt neben anderen Maßnahmen am besten mit Bewegung.

 

Zurück zum Titel dieser Kolumne, dem eBike, jenem „Sportgerät“, das die Menschen glauben macht, Sport zu betreiben, obwohl dabei nicht der Herzmuskels bewegt wird sondern ein Elektromotor. Grundsätzlich ist dagegen gar nichts ein zu wenden, - jedem das Seine - , wenn dessen Ankauf nicht mit Steuergeldern gefördert würde. Und das ist ja wohl das Gegenteil dessen, was wir brauchen.

 

In Anbetracht der oben geschilderten Erkenntnisse schlage ich vor, nicht den Ankauf von eBikes mit Steuermitteln zu fördern, sondern – ganz im Gegenteil -  den Ankauf von ganz gewöhnlichen Fahrrädern à la Drahtesel.

Das wäre billiger und vernünftiger. Der Gesundheit zuliebe.

 

Dr. Georg Pfau

 
 
 
ES IST MIR WICHTIG DARAUF HIN ZU WEISEN, DASS ICH ALS AUTOR DIESER WEBSITE UNABHÄNGIG BIN. DIESE WEBSITE IST VON NIEMANDEM GESPONSERT ODER UNTERSTÜTZT, SIE FINANZIERT SICH AUS MEINER TÄTIGKEIT ALS ARZT UND DIEJENIGEN PATIENTEN, DIE ÜBER DIESE HOMEPAGE DEN WEG IN MEINE PRAXIS FINDEN. SIE WERDEN DAHER AUCH KEINERLEI WERBUNG ODER POP-UP`s FINDEN. ES GIBT KEINE VERPFLICHTUNG ZUR RÜCKSICHTNAHME AUF DRITTE, ZUM BEISPIEL PHARMAFIRMEN ODER ANDERE POTENZIELLE GELDGEBER. ICH FÜHLE MICH DER WISSENSCHAFT VERPFLICHTET UND MEINEM GEWISSEN.