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Haarausfall kann gefährlich sein

Alexander ist erst 27. Ein sportlicher junger Mann mit kantigem Gesicht und gutem Körperbau. An ihm ist alles perfekt, - „bis auf die Haare“ sagt er. „Deswegen bin ich auch da, ich möchte mich gerne anschauen lassen.“

 

Tatsächlich zeigt Alexander trotz seiner Jugend bereits deutliche Zeichen einer Stirn- und Hinterhauptsglatzenbildung. Der Haarausfall hat eigentlich mit dem Eintritt der Pubertät begonnen. Schon mit 16 machte die Mutter eine Bemerkung, die Alexander niemals vergessen wird. Wie ein Blitz fuhr es ihm durch Mark und Bein: „Ich glaub, Du kriegst ne Glatze wie Dein Vater“.

 

Von seinem Vater hat Alex nur ein sehr vages Bild, er starb als er acht Jahre alt war an einem plötzlichen Herztod; wurde wie durch einen Blitz aus dem Leben gerissen. Mit den Männern hatte diese Familie kein Glück, ergänzte die Mutter, „auch mein Schwiegervater, Alexanders Großvater, starb mit knapp 50 an einem plötzlichen Herztod. Das wird wohl an den Genen liegen, sinnierte die Mutter, anders konnte sie sich den frühen Tod dieser beiden Männer nicht erklären.

 

Wie Recht hatte Alexanders Mutter als sie die „Gene“ für ihr Unglück verantwortlich machte. Es war übrigens nicht leicht für sie, Alexander und seine beiden Brüder ohne einen Vater auf zu ziehen.

 

Der frühe Tod von Alexanders männlichen Vorfahren war für mich als Arzt von größtem Interesse. „Es gibt da einen Zusammenhang zwischen der Glatzenbildung und dem Herzinfarkt, und, wenn schon  Vater und der Großvater so früh verstorben waren, müssen wir alles daran setzen, dass es nicht Ihnen genauso ergeht.“

 

Der „Syndrom des androgenetischen Haarsaufalls“ betrifft nur Männer. Durch eine Besonderheit zweier Gene kommt es nicht nur zu einem vorzeitigen Haarausfall bei Männern, sondern zu einer deutlichen Risikozunahme für Herzinfarkte und Prostatakrebs. Fatalerweise sind sich die Männer dieses Umstandes nicht bewusst. Sie kommen – wenn überhaupt – wegen des Haarausfalles zum Arzt, die anderen beiden sehr viel schwerer wiegenden Symptome, der drohende Herzinfarkt und der Prostatakrebs, ist ihnen meist nicht bewusst.

 

Männer mit Haarausfall werden von der Medizin sehr häufig nicht ernst genommen. „Das Problem ist ein Schönheitsproblem, gehen Sie zur Kosmetikerin“ – mit solchen und ähnlichen Argumenten werden Männer verschreckt und abgewiesen. Dies ist nicht nur unsachgemäß, sondern zeugt auch davon, dass das Krankheitspotenzial des männlichen Haarausfalles nicht jedem geläufig ist.

 

Die Realität sollte anders aussehen: der junge Mann, der an sich einen außergewöhnlichen Haarausfall fest zu stellen glaubt, gehört zum Männerarzt.

Wohlgemerkt: hier geht es nicht bloß um Schönheit – ein durchaus berechtigtes Anliegen auch für Männer! – hier geht es manchmal auch um wesentlich mehr.

 

Dr. Georg Pfau

Arzt für Männer

 


 
 
 
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