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Genetik als Ursache für Haarausfall

Sind Sie einer derjenigen blutjungen Männer, die schon seit der Pubertät, also ab dem 16., 17. Lebensjahr festgestellt haben, dass die Kopfbehaarung rapide weniger wird? Ja?... dann leiden Sie mit größter Wahrscheinlichkeit am androgenetischen Haarausfall.

Kaum haben Ihre Hoden die Testosteronproduktion aufgenommen, beginnt die Zerstörung der Haarfollikel am Kopf. Und das geht mit rasender Geschwindigkeit, meistens ist mit 22 oder 23 Jahren schon ein deutlicher Ansatz zur Glatzenbildung sichtbar. Wenn Sie dann erst zum Arzt gehen, ist es eigentlich schon zu spät, denn für die Behandlung des androgentischen Haarausfalls gilt: je früher behandelt wird, desto besser.

Verlorenes Haar kann man nicht wieder zu Leben erwecken, man kann nur retten, was noch da ist....daher ist Geduld hier fehl am Platz.

Der beste Patient zur Behandlung eines androgentischen Haarausfalls ist gerade erst 17 Jahre jung und hat die Neigung zur Glatzenbildung in seiner Familie festgestellt. Wenn der Vater, Großvater oder der ältere Bruder an aussergewöhnlichem Haarausfall leiden und Sie Ihre Haarpracht retten wollen, sollten Sie nicht länger warten.

 

Unter dem androgenetischen Haarausfall versteht man die typisch männliche Verminderung des Kopfhaares bei meistens gleichzeitiger Zunahme der Körperbehaarung. Dieser Vorgang beginnt unmittelbar nach dem Einsetzen der Pubertät, also mit ca. 17 Jahren und zeigt seine unerwünschten Auswirkungen daher schon in der 3. Lebensdekade.

Obwohl die Eitelkeit des Mannes und somit sein Wunsch, möglichst viel von der Haarpracht zu retten, das eigentliche Motiv ist, den Arzt um Rat zu fragen, sind mit dem Symptom des Haarausfalles noch andere Risiken verbunden, nämlich ein höheres Risiko

 

  • an gewissen Arten von Prostatakrebs (low risk cancer) zu erkranken oder
  • einen Herzinfarkt zu erleiden

 

Somit ist der Haarausfall Leitsymptom einer durchaus abklärungsbedürftigen Besonderheit vieler Männer.

Worin besteht nun diese Besonderheit?

Jeder Mann besitzt in mehr oder weniger großer Menge das männliche Hormon Testosteron. Es wird im Hoden gebildet und gelangt über das Kreislaufsystem an seine Einsatzgebiete, wo es zu all den Veränderungen im Körper führt, die den Jungen zum Mann machen. Es ist aber nicht verantwortlich für das Phänomen des „androgenetischen“ Haarausfalls.

Aus heutiger Sicht besitzt  das Testosteron selbt kein krankmachendes Potential!

Allerdings wird das Testosteron mit Hilfe eines Enzyms namens „5-alpha-Reduktase“ in verschieden Geweben des Körpers in das „Dihydrotestosteron“ umgewandelt und diese metabolisierte „verstoffwechselte“ Form des Testosterons hat durchaus mehrere krankmachende Effekte, wenn es in zu großen Konzentrationen auftritt:

 

  • es führt in der Prostata zu häufigerem Auftreten von Carcinomen (es wirkt cancerogen)
  • es führt in den Gefäßwänden zu vermehrtem Auftreten von Arteriosklerose (und über Gefäßveränderungen zu Herzinfarkt und Schlaganfall)
  • es führt zu vermehrtem Auftreten von „unreiner“ Haut und Akne
    und verursacht schließlich den typischen männlichen Haarausfall bei gleichzeitiger Vermehrung der Körperbehaarung

 

Und warum nun diese genauen Ausführungen?

Jeder Mann sollte wissen, dass sich hinter dem harmlosen Symptom des Haarausfalls noch weitere, nicht so harmlose Gefahren verbergen können. Die drohende Glatzenbildung ist daher nur ein Grund, einen mit der Thematik befassten Arzt aufzususchen.

 

Fragen zum Thema? Schreiben Sie mir!

© Dr.Georg Pfau


 
 
 
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