Auch Männerbehaarung unterliegt der Mode
Das war schon immer so: Was man leicht haben kann, ist nichts wert!
Deshalb wollen wir Männer mehr Haare am Kopf und weniger Haarwuchs am Körper...eben das Gegenteil dessen, was Mutter Natur uns gegeben hat. Und: wir lassen uns das was kosten! Eine ganze Branche verdient sich krumm und dämlich an den Versuchen der Männer, ihre Körperbehaarung entgegen den Intentionen der Natur zu gestalten. Laserenthaarung, Haarimplantation, Enthaarungsmittel, Trimmer, Kosmetikstudios... versuchen die Wünsche der Männer zu erfüllen, aber leider nur um viel Geld!
Die in Richtung Feminisierung gehende künstliche Veränderung des männlichen Haar"kleides" ist ein Teil des von der Industrie geschaffenen metrosexuellen Mannes. Ein reines Kunstprodukt, der Geschäfte wegen. In der Sexualmedizin gibt es keine Metrosexualität, da bedurfte es eines David Beckham, dessen geldgieriger Ehefrau und ein paar findiger Marketingstrategen, - selbstverständlich im Auftrag der Kosmetikindustrie.
Zur Ehre der Männer von heute möchte ich erwähnen, dass das schon immer so war. Gajus Julius Caesar hatte eine Vollglatze und liess sich nur mit vollem Haar in Stein meisseln, ebenso trugen Könige und Kaiser allesamt monströse Perücken während das einfache Volk Glatze hatte, weil es sich eine Perücke nicht leisten konnte...!
Noch ein Beispiel: in Hungerszeiten war Fettleibigkeit ein Schönheitsideal, in Zeiten des Nahrungsüberflusses, also heute, ist Schlankheit DAS erklärte Ziel von Männern und Frauen.
Es ist eben so: was man leicht haben kann, ist nicht gewünscht! Daher bleibt uns Männern nichts anderes übrig, als mit viel Geld und Zeit an unserem Schönheitsideal zu arbeiten!
Viel Vergnügen!