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Gender-based-medicine

Unter Gender versteht man das psychosozale Geschlecht in Ergänzung zum biologischen Geschlecht Sex. Für den Laien mag diese Unterscheidung manchmal nicht sinnvoll sein, die tägliche Praxis des Sexualmediziners kommt aber ohne sie nicht aus. Weil die geschlechtstypische biologische Ausgestaltung des Körpers in einem anderen Entwicklungsschritt erfolgt als die Kreation des psychosozialen Geschlechts kann es vorkommen, dass diese beiden Kriterien nicht kongruent sind. Wenn Sex und Gender differieren kommt es zu einer Störung der Geschlechtsidentität. (Näheres lesen Sie auf meiner Homepage für Sexualmedizin. www.sexualmedizin-linz.at.)

Die Einführung des Terminus "Gender" macht es uns auch möglich, auf die unterschiedlichen bio-psycho-sozialen Bedürfnisse der beiden Geschlechter einzugehen. Dass Männer und Frauen in ihren Bedürfnissen different sein können wissen wir schon lang, diese Erkenntnis wurde aber lange Zeit ignoriert oder nicht mit dem erforderlichen Nachdruck verfolgt. Auch in der Medizin gibt es hier noch Defizite, die aber seit einiger Zeit aufgearbeitet werden.

 

Die Akzeptanz eines psychosozialen Geschlechtes mit geschlechtstypisch unterschiedlichen Bedürfnissen lässt auch andere häufig verwendete Begriffe in einem anderen Licht erscheinen. Eine "Gleichstellung" der beiden Geschlechter ist gar nicht erwünscht, da sie ja in vielen Belangen unterschiedliche Bedürfnisse haben und andere Ziele verfolgen. Ganz anders natürlich verhält es sich mit "Gleichbehandlung" und "Gleichberechtigung", selbstverständlich müssen beide Geschlechter in einem Staat dieselbe Ausgangssituation vorfinden.

 

„Gender based medicine meint, dass man das Geschlecht im Gesundsein und Kranksein berücksichtigt und wissen sollte, dass sich Männer und Frauen darin, wie sie über Krankheit berichten, wann sie krank werden, wann sie zum Arzt gehen, wie sie behandelt werden möchten oder mit einer Erkrankung leben, unterscheiden“, erklärt die Mitbegründerin der Medizinplattform www.frauenfuerfrauen.org, Frau Prof. Gabriele Fischer.

Defizite in der Beurteilung von geschlechtstypischen Unterschieden zwischen den Geschlechtern führt nämlich auch zur fehlerhaften Einschätzung von Krankheitssymptomen und falschen oder unsinnigen Behandlungen.

Praktische Beispiele sind die Beurteilung von Schmerzen und Depressionen. Beim Schmerz werden die Frauen benachteiligt, denn sie sind wesentlich schmerzempfindlicher als Männer und müssen daher in der Therapie höher dosiert werden. Bei der Depression sind die Männer im Nachteil, weil man ihnen gar nicht zugesteht, depressiv zu sein. Oft werden sie zu spät und dann nicht ausreichend mit stimmungsaufhellenden Medikamenten behandelt. Männer werden also in der Psyche unterdiagnostiziert und im körperlichen Bereich überdiagnostiziert.

Die Kreation des Ärztefaches "Gendermedizin" ist ein Durchbruch in der Erkenntnis, dass sich die beiden Geschlechter wesentlich durchgreifender voneinander unterscheiden, als man dies bisher zuegeben hat. Jedoch gibt es immer noch Probleme damit, das deutliche Anzeichen hierfür sind Strömungen, die behaupten, Geschlechtsrollen wären lediglich anerzogen.

Andererseits kann man überraschenderweise feststellen, dass die OÖGKK in Ihrer Zeitung "Forum Gesundheit" der Gendermedizin wohlwollende Aufmerksamkeit widmet, während es die Ärztekammern vorzuziehen scheinen, noch abzuwarten....!? Wie lange noch?

Der Gender-Mediziner für die Männer ist der Männerarzt. Er beschäftigt sich mit den bio-psycho-sozialen Facetten des Mannseins und der Männlichkeit und hat dafür eine besondere Ausbildung.

 
 
 
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