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Ist die sexualle Orientierung veränderbar?

Sehr geehrter Dr. Pfau!
Erstmal ein GROSSES Lob für Ihre Seite...sie ist sehr informativ und interessant. Nach dem ich Ihren Artikel zum thema "Homosexualität" gelesen habe, denke ich, dass Sie der Richtige für meine Fragen sind.

In einer Publikation der Humboldt-Universität "
Milton Diamond

Erschienen in: Bisexualitäten - Ideologie und Praxis des Sexualkontaktes mit beiden Geschlechtern, hg. von E. J. Haeberle u. R. Gindorf, Gustav Fischer Verlag, Stuttgart, 1994, S. 41-68 " las ich "Sexuelle Orientierung ist, wie alle anderen evolutionären Schlüsselverhaltensweisen, wie z. B. Gattenwahl, ein biologisch organisiertes Phänomen mit der Möglichkeit sozialer Modifikation und des Lernens. Eine neue Studie (Ernulf, Innala u. Whitam 1989) kam u dern Ergebnis, daß eine Mehrzahl der selbstidentifizierten Homosexuellen, ebenso wie die Heterosexuellen, ihre Orientierung eher für inhärent und in ihrem Wesen begründet halten als für erlernt oder aufgezwungen. Und es ist ihnen lieber, dies so zu sehen."

Doch das klingt für mich genau dem entgegengesetzt, was Sie in Ihrem Artikel beschrieben, nämlich, dass Homosexualität unveränderbar ist.
Es kommt mir so vor als wenn hier beschrieben wird, dass sich durch Lernen udn Modifikation die sexuelle Orientierung verändern kann.
Ein weiterer Artikel findet sich hier: http://www.gehirn-und-geist.de/artikel/853701&_z=798884

Wenn Sie sich diesen Artikel durchlesen, werden sie wahrscheinlich genauso erstaunt sein wie ich, denn hier wird von einem Mann berichtet, der angeblich früher homosexuell war udn jetzt verheiratet ist und sich als " durch udn durch heterosexuell" bezeichnet.

Das ganze wird dann noch von einem Psychologen als ganz natürlich beschrieben, dass sich halt die sexuelle Orientierung im Laufe des Lebens verändern könne.

Und in diesem Artikel wird gar davon gesprochen, dass jeder Mnesch bisexuell sei http://www.psychology48.com/deu/d/bisexualitaet/bisexualitaet.htm ) und dass Heterosexuelle ihren homosexuellen Anteil in Freundschaften sublimiert hätten und Homosexuelle ihren heterosexuellen Anteil in Freundschaften sublimiert hätten.

Wenn man dann noch die Kinsey-Skala in Betracht zieht, der nach 90-95 % aller Menschen bisexuell sind, frage ich mich wirklich, ob das so richtig ist.

Ich weiß es ist sehr viel zu lesen, aber ich wäre Ihnen sehr dankbar, wenn sie mir als erfahrener Sexualmedizinier Ihre Mienung dazu sagen könnten und mir Artikel empfehlen könnten in denen die ganze Materie noch besser behandelt wird.

Ich selbst bin homosexuell( androphil) und bin jetzt nach all diesen Informationen ein wenig verwirrt.

Meine konkreten Fragen:
Ist Homosexualität wirklich veränderbar im Laufe des Lebens?(was nicht heißen soll dass ich mir eine Veränderung wünsche!!).
Sind alle Menschen zu einem gewissen Grad bisexuell veranlagt?

Mit freundlichen Grüßen
XXX

Hi .....!

Deine Fragen sind wirklich sehr komplex…ich werde versuchen, kurz zu antworten.

Grundsätzlich muss man davon ausgehen, dass Homosexualität für viele Menschen nach wie vor ein „rotes“ Tuch ist. Auch für einflussreiche Organisationen wie Kirchen oder politische Parteien….und dass es genügend Leute gibt, die sich vor diesen Karren spannen lassen.

Das beste Beispiel wie man mit Lüge ein Imperium aufbauen kann, sind doch die Religionen, die allesamt von Menschen erfunden sind, jede nimmt für sich aber die Alleinseligmachung in Anspruch.  In Kriegen für die römisch katholische Kirche sind 300 000 000 Männer zu Tode gekommen, nur deshalb, weil irgendjemand im 4. postchristlichen Jahrhundert  das Märchen erfunden hat, dass Jesus Christus Gottes Sohn sein soll.

Warum erzähle ich das? Um Dir zu erklären, dass selbst die „hohe“ Wissenschaft nicht davor zurückschreckt, für niedere Interessen zu lügen….Unwahrheiten zu erklären und sie auch zu „beweisen“.

Es war im Oktober 2007 in Graz ein Kongress unter Beteiligung hoher geistlicher Würdenträger, die darüber beraten haben, wie man Homosexualität heilen könne. Das schlimme daran ist, dass namhafte Psychologen ins selbe Horn gestoßen haben. Doch wir alle wissen, dass keine Wissenschaft so anfällig für Scharlatanerie ist, wie die Psychologie.

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Zur Homosexualität:

Erstens:

Es gibt das heterohomosexuelle Kontinuum, das heißt es stimmt schon, dass jeder Mensch wahrscheinlich beide Orientierungen in sich trägt. Doch: eine der beiden Orientierungen ist stärker als die andere ausgeprägt. Und die ist bestimmend. Compris?

Beispiel: Du bist zu 70% androphil, zu 30% gynäphil, also orientierst Du Dich auf Männer.

Du bist zu 50% androphil, zu 50% gynäphil, also bist du „Bi“ (-das gibt es aber kaum, das wäre ja wirklich ein großer Zufall!!)

Du bist zu 30% androphil, zu 70% gynäphil, also orientierst du Dich auf Frauen.

Die Orientierung, die stärker ausgeprägt ist, wird bestimmend!!

Zweitens:

Du darfst die (wahre) sexuelle Orientierung (das was ein Mann denkt!) nicht mit der sexuellen Praxis (das was ein Mann tut!) verwechseln. Selbst „große“ Wissenschaftler machen das….!! – und heraus kommt lauter Blödsinn.

Beispiel: ein androphiler Mann, der auch mit Frauen schläft, ist dennoch androphil. Denn die Homosexualität spielt sich nicht in sexuellen Handlungen ab, sondern in der sexuellen Phantasie und in Tagträumen….nicht das, was ein Mann tut, bestimmt die sexuelle Orientierung, sondern was ein Mann DENKT!!!

Es gibt Männer, die schlafen ein Leben lang ausschließlich mit Frauen, und sind dennoch schwul…weil sie dabei an Männer DENKEN!

Hast Du das verstanden!!??

Du bist ein schwuler Mann und könntest sicher auch mit einem Mädchen schlafen (wenn sich dieses Mädchen sehr um Dich bemüht..lol)….Du bleibst aber dennoch homosexuell.

Drittens:

Es wird gelogen und gelogen und gelogen. Die sexuelle Orientierung ist ein heikles, stigmatisiertes Thema. Es gibt Männer, die schlafen ausschließlich mit Männern und bezeichnen sich selbst als heterosexuell. Man sollte das nicht glauben, aber es ist so.

Herr Bosinski ist ein hervorragender Wissenschaftler in Kiel. Er kann die sexuelle Orientierung beweisen, indem er die Hirnströme in den Sexualzentren misst. Die Ergebnisse dabei stimmen sehr häufig nicht mit dem Selbstbild des Probanden überein.

Auch ich kenne homosexuelle Männer, die ihre Homosexualität „beendet“ haben und eine Frau geheiratet haben. Das machen die aus gesellschaftlichen, familiären Zwängen oder in der Hoffnung, mit einer Frau eine tragfähigere Beziehung eingehen zu können oder aus Kinderwunsch oder aus anderen Zwängen.

Kevin, ich verspreche Dir….JEDER dieser Männer hat das maximal 6 Monate durchgehalten….und dann sind sie wieder heimlich Ihrer androphilen Neigung nachgegangen, haben sich Stricher besorgt oder sind auf Parkplätze gegangen. Natürlich reden die da nicht darüber….das würde ja das Ende dieser Ehe bedeuten und ihnen ihr Scheitern vor Augen führen.

Ergebnis: man kann sich gut was vormachen, aber das hält nicht lange.

Facit:

Trotz des existierenden heterohomosexuellen Kontinuums ist EINE Orientierung bestimmend. Das ist man dann! Man ist daher entweder das eine oder das andere!

Wenn ein Mann mit beiden Geschlechtern schläft, so tut er dies in Verleugnung der ihm eigenen sexuellen Orientierung (was aber sein gutes Recht ist!!). Auchwenn Dir Fisch nicht schmeckt, kannst Du Fisch essen. Irgendwann ist das aber nicht mehr lustig!

Die sexuelle Orientierung ändert sich nicht, sie festigt sich eher mit zunehmendem Alter.

Um mit dem weniger bevorzugten Geschlecht zu schlafen, muss man die eigene sexuelle Orientierung IGNORIEREN! Das macht aber nicht glücklich, sondern neurotisch!

Die sexuelle Orientierung ändert sich nicht von selbst, sie ist auch durch keine wie auch immer geartete Maßnahme veränderbar.

Es gibt natürlich Leute, die von „Heilungen“ berichten (z.B. Kirchenmänner), das ist aber Lüge.

Die Erde dreht sich nun mal um die Sonne und nicht umgekehrt! Auch hier musste Galileo Galilei  unter Androhung der Inquisition das Gegenteil behaupten.

Und noch etwas: die Juden wurden vergast ihres Glaubens wegen. Damals hat man durch bewusste Verbreitung von Unwahrheit den Volkszorn aufgehetzt…das Ergebnis ist die Ungeheuerlichkeit eines Genozids (Völkermordes). Auch hier war alles erlogen….wie wir heute wissen!

Also, sei vorsichtig in der Beurteilung von „wissenschaftlichen“ Erkenntnissen, auch wenn sie von Universitäten kommen. Die Geschichte ist voll von „Irrtümern“  und voll von unbewiesenen „Fakten“. Oder ist Jesus Christus wirklich Gottes Sohn….oder nur ein Prophet, wie die Moslems das behaupten…oder nur ein ganz normaler Prinz aus dem Hause David…..?

Liebe Grüße

G.Pfau

 
 
 
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