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Männeranliegen werden oft nicht ernst genommen

Als ich vor 15 Jahren begonnen habe, war der Männerarzt in Österreich noch ein unbeschriebenes Blatt. Unkenrufen zum Trotz habe ich meine Männersprechstunde zum Erfolg geführt und inzwischen überregionale Bekanntheit erlangt.

Ich versuche die an mich herangetragenen Probleme mit den Männern und ihren Partnerinnen selbst zu lösen. Es ist die Aufgabe von Sexualmedizinern nicht zu belehren, sondern die Probleme der Patienen zu erforschen und eine Lösung in deren Sinne an zu streben.

Meist gelingt dies sehr gut, manchmal allerdings lässt es sich nicht vermeiden, Männer an andere medizinische Einrichtungen weiter zu verweisen. Da gibt es dann leider immer wieder Enttäuschungen.

 

Fall 1:

Ein 38-jähriger Patient erkrankt an Hodenkrebs. Ich habe die Diagnose mittels Ultraschall gestellt und ihn an ein Linzer Krankenhaus weiterverwiesen, wo er auch operiert wurde. Leider wurde trotz nachdrücklichen Verlangens seinem Wunsch nach Implantation einer Hodenprothese nicht entsprochen. Seinem Bericht zufolge wurde die Ablehnung keineswegs sachlich begründet, er wurde mit den Argumenten „das mache man nicht“ und „andere Männer verlangten das gar nicht“ abgewiesen.

Er – der Patient – solle auch froh sein, dass die Grunderkrankung – der Krebs – erfolgreich behandelt werden konnte. Nun, meiner Ansicht nach, sollte ärztliches Tun nicht die Dankbarkeit von Patienten zum Ziel haben, sondern dazu beitragen, Patienten ihrem Lebensglück näher zu bringen. Hodenprothesen müssen nicht, können aber sehr wohl zu eben diesem Lebensglück beitragen.

Der Mann wurde dann in einem anderen Linzer Krankenhaus zu seiner Zufriedenheit nochmals operiert.

 

Fall 2:

Ein inzwischen 30-jähriger Mann verlor mit 21 Jahren einen Hoden wegen einer Hodentorsion. Auch damals wurde dem jungen, unwissenden Mann eine Hodenprothese verweigert.

Leider hat der fehlende Hoden im Verlaufe seiner sexuellen Karriere zu vielen für ihn peinliche Situationen geführt. „Ich habe es satt, mich dauernd erklären zu müssen“ argumentierte dieser Mann mir gegenüber.

Ich habe grundsätzliches Verständnis für solche Anliegen und habe auch diesen Mann in ein Linzer Krankenhaus überwiesen, in der irrigen Meinung, dass es für ihn nicht schwierig sein würde, diese Situation schlüssig dar zu stellen.

Weit gefehlt! „Die Ärzte haben mich regelrecht verscheucht“, erzählte mir dieser Mann zu meiner Verwunderung. Auch habe man dort meine ärztliche Diagnose einer „psychosomatischen Verstrickung“ angezweifelt.

Nun ich habe auch diesen Mann in ein anderes Krankenhaus geschickt, der Bericht von dort steht noch aus.

 

Fall 3:

Ein 26-jähriger junger Mann leidet an einer generalisierten erektilen Dysfunktion. Trotz aller mir möglichen Bemühungen habe ich es nicht geschafft, diesem Mann zu helfen. Es ist die Pflicht eines an seine Grenzen stoßenden Arztes, Patienten an über geordnete Kompetenzzentren weiter zu verweisen. Genau dies habe ich gemacht.

Lesen Sie den Bericht des Mannes:

 

Hallo Herr Doktor!

Im Krankenhaus ist es meines Empfindens nach nicht so toll gelaufen.

Nach einer kurzen Schilderung meines Problems und was schon alles probiert worden ist, wurde ein Ultraschall von meinen Hoden und ich schätze mal von meine Nieren gemacht.

Danach wurde noch die Prostata abgetastet.  Ergebnis alles ok.

Am 28.2 hab ich noch eine Termin für eine Blutabnahme....

Kannst Du mir vielleicht sagen, wie es weitergehen soll?

Lg XXXX

P.S  ein großes Kompliment für dich wie du dir Zeit nimmst, alles erklärst und mich, den Patienten, für voll nimmst. Echt super. Da fühlt man sich gut aufgehoben. Hab erst jetzt den Unterschied gemerkt.


Ich denke, diese Email braucht nicht kommentiert zu werden.

Ganz abgesehen für das Lob – vielen Dank – wundere auch ich mich immer wieder, wie manche Männer in ihren berechtigten Anliegen alleine gelassen werden.

Sicherlich, man kann nicht allen helfen, man sollte aber die Sorgen eines Patienten ernst nehmen und es vermeiden, ihn peinlich zu berühren.

Das fordert die Berufsethik.

 

Das meint

Ihr Männerarzt

Dr. Georg Pfau

 

 

 

 

 
 
 
ES IST MIR WICHTIG DARAUF HIN ZU WEISEN, DASS ICH ALS AUTOR DIESER WEBSITE UNABHÄNGIG BIN. DIESE WEBSITE IST VON NIEMANDEM GESPONSERT ODER UNTERSTÜTZT, SIE FINANZIERT SICH AUS MEINER TÄTIGKEIT ALS ARZT UND DIEJENIGEN PATIENTEN, DIE ÜBER DIESE HOMEPAGE DEN WEG IN MEINE PRAXIS FINDEN. SIE WERDEN DAHER AUCH KEINERLEI WERBUNG ODER POP-UP`s FINDEN. ES GIBT KEINE VERPFLICHTUNG ZUR RÜCKSICHTNAHME AUF DRITTE, ZUM BEISPIEL PHARMAFIRMEN ODER ANDERE POTENZIELLE GELDGEBER. ICH FÜHLE MICH DER WISSENSCHAFT VERPFLICHTET UND MEINEM GEWISSEN.