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Prohormone sind nicht immer legal

Unter einem „Prohormon“ versteht man eine Substanz, die im Körper zu einem Hormon verstoffwechselt wird und dann seine Wirkung tut, oder die vermehrte Bildung von Hormonen induziert. Prohormone boomen, weil sehr viele nichtärztliche Gesundheitsberufe auf Grund des Apotheker- und Ärztegesetzes keinen Zugang zu Hormonen haben und daher mit Hilfe von Prohormonen auf den Hormonstoffwechsel Einfluss nehmen wollen. Dieser Artikel möchte ausschließlich informieren, will aber nicht werten oder zur Einnahme animieren.

Grundsätzlich gilt: vor der Verwendung von Substanzen welcher Art auch immer den Fachmann fragen. Er kennt die Risiken und auch die gesetzlichen Bestimmungen eines Landes.

Bild: © Fotolia - Vladimir Wrangel

 

Kreatin

Kreatin ist eine körpereigene Substanz. Sie wird in der Leber aus Aminosäuren synthetisiert und gelangt über das Blut in den Muskel. Überschüssiges Kreatin wird über die Niere ausgeschieden.

Kreatin wirkt im Muskel als energiereiches Phosphat, das ähnlich dem ATP (Adenosintriphosphat) für die Kraftentwicklung von Bedeutung ist. Seine Hauptwirkung ist eine Art Energiereserve, sie liegt in der schnellen Regeneration von ATP, der eigentlichen Aktionssubstanz des Muskels.

Seriöse Studien belegen, dass Kreatin die Muskelkraft positiv beeinflusst. Und es liegt auf der Hand, dass mehr Kraft auch mehr Leistung und somit mehr Trainingseffekt bewirken kann.

Kreatin hat keinen anabolen Effekt, es vermehrt also nicht direkt den Muskelaufbau.

Der wissenschaftliche Lebensmittelausschuss der EU (SCF) rät nach einer Aufladedosis zu einer Erhaltungsdosis von 2 bis 3 g pro Tag für nicht länger als einige Wochen. Wegen fehlender Langzeitstudien wird zu Einnahmepausen geraten. (Quelle: Wilfried Dubbels, „Vorsicht vor der Prohormon-Falle“).

Grundsätzlich rate ich, vor der Einnahme auch als harmlos eingestufter Substanzen den Vertrauensarzt zu Rate zu ziehen.

Es gibt Hinweise, dass Kreatin auch die körpereigene Synthese von Wachstumshormon fördert. Über die Bedeutung dieser pharmazeutischen Wirkung scheinen genauere Erkenntnisse (noch) nicht vor zu liegen.

 

Magnesium

Magnesium ist ein Leichtmetall und ein „essentieller“ Stoff, d.h. für circa 300 enzymatische Reaktionen im Körper unentbehrlich.

Es ist neben vielen anderen Wirkungen für die Entspannung von Muskel- und Nervenzellen verantwortlich. Magnesiummangel führt zu psychogener Anspannung bis hin zur Depression und zu Muskelkrämpfen und Herzrhythmusstörungen.

Weil vermehrte Muskelarbeit zu einem erhöhten Bedarf an Magnesium führen kann, kann in vielen Fällen eine Supplemention sinnvoll sein. Überdosierungen können schädlich sein und zu Durchfällen und anderen unangenehmen Nebenwirkungen führen. In jeden Fall sollte man vor einer Einnahme den Fachmann fragen.

Die Bestimmung von Magnesium im Blut ist nicht immer sinnvoll. Der Blutserumspiegel lässt nämlich kaum direkte Schlüsse auf das intrazelluläre Magnesium zu.

 

DHEA

Dehydroepiandrosteron ist ein körpereigenes Hormon des Menschen und wird in der Nebenniere gebildet. Der Höhenflug dieses Hormons in der Anti-Aging-Branche ist ausschließlich dem Umstand geschuldet, dass man es in den USA als Nahrungsergänzungsmittel in jedem Supermarkt kaufen kann. Es haben also auch Laien Zugriff auf dieses Hormon, indem sie sich während eines USA – Urlaubes damit eindecken. Der Ordnung halber möchte ich nicht unerwähnt lassen, dass Import, Einnahme und Vertrieb in Europa dem Apotheker- und Ärztegesetz unterliegen.

Die Crux bei dieser Substanz besteht wohl darin, dass seine weitere Verstoffwechslung innerhalb des Körpers nicht steuerbar ist.

 

DHEA aktiviert das Enzym 5-alpha-Reduktase, das die Umwandlung von Testosteron in Dihydrotestosteron (DHT) bewirkt. DHT hat aber gerade für ältere Männer einige nicht günstige Wirkungen, es fördert nicht nur den Haarausfall, sondern fördert auch Gefäßverkalkungen und die Entstehung von Prostatacarcinomen.

Es wird außerdem leicht in Richtung Östradiol, einem stark wirksamen verweiblichenden Hormon, umgewandelt. Grundsätzlich kann ein Anstieg von Östrogenen im Männerkörper nicht positiv beurteilt werden.

DHEA wird übrigens Frauen in Form einer intramuskulären Injektion von Ärzten als Hormon gegen Wechselbeschwerden gegeben.

 

Androstendion

Die Erkenntnisse über diese Substanz stammen aus den 60-er Jahren aus der DDR, wo es als Überbrückungsmittel in dopingfreien Zeitspannen verabreicht wurde.

Nach der Gabe von Androstendion steigt der Testosteronspiegel kurz an. Wegen seiner kurzen Halbwertszeit eignet es sich nicht zu einer dauerhaften Seigerung des Testosteronspiegels, es spielt daher in der Medizin kaum eine Rolle.

 

Norandrostendion

Norandrostendion ist ein Prohormon, das im Körper in Nortestosteron umgewandelt wird. Nortestosteron kann auf Grund einer fehlenden Methylgruppe am Kohlenstoffatom 19 nicht aromatisiert und auch nicht reduziert werden, zu deutsch: weder in Östradiol noch in Dihydrotestosteron umgewandelt werden.

Nortestosteron ist unter dem Wirkstoffnamen Nandrolon in der Medizin bekannt und wurde als Deca-Durabolin Ó als Antiosteoporosemittel eingesetzt.

Inzwischen gibt es sehr viel bessere Substanzen gegen Osteoporose, weswegen dieses Hormon in der Medizin keine Rolle mehr spielt (und meines Wissens auch nicht mehr erhältlich ist).

 

Proteine

Proteinkonzentrate (Shakes, Riegel etc.) gibt es überall zu kaufen. Eiweiß ist ein wichtiger Baustein des Körpers und vor allem der Muskulatur. Der Körper ist in der Lage selbst Protein her zu stellen, indem er Aminosäureketten nach einem genauen Bauplan (DNA) aneinanderreiht. Es handelt sich nicht um ein Prohormon, wird aber immer wieder als solches gehandelt.

Protein hat keinen primär anabolen Effekt, unterstützt aber den Aufbau von Muskel bei forciertem Training.

Die empfohlene Eiweißzufuhr bei gesunden Erwachsenen wird derzeit mit 0,8 Gramm/Kilogramm Körpergewicht und Tag angegeben. Bei Extremsport kann diese Zufuhr verdoppelt werden.

Sein Benefit liegt wohl darin, dass Eiweiß ein hochenergetisches Nahrungsmittel ist und gleichzeitig wenig Nährwert hat. Es eignet sich daher auch als Unterstützung bei Bemühungen zur Reduktion des Körperfettanteiles.

 

Fortsetzung folgt!

 

Dr. Georg Pfau am 01 06 2020

Männerarzt

 

 

 

 

 
 
 
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