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Anabolika verändern die Psyche

Ganz abgesehen von den negativen biologischen Veränderungen auf den Männerkörper (über die schon mehrmals berichtete wurde) kann es durch unsachgemäße Anwendung von anabolen Steroiden auch zu schweren psychischen Störungen kommen.

Darüber soll im Folgenden berichtet werden:

 

Fall 1: Ein Mann in der Mitte der Dreißig verabreichte sich selbst große Mengen von Testosteron zum Zwecke der Veränderung der  Körperarchitektur. Während der „Behandlung“ entwickelte er eine für ihn völlig untypische Eifersucht gegenüber seiner Frau. Diese nahm derartig absurde Formen an, dass die bislang seit 15 Jahren gut funktionierende Beziehung schwer belastet und destabilisiert wurde. Ganz zum Schluss – erst als bereits über Trennung spekuliert wurde - ging der Mann zum Sexualmediziner um sich behandeln zu lassen. Die Behandlung war nicht schwierig, sie bestand aus einer schrittweisen Reduktion der Testosteronzufuhr und – siehe da – die Eifersucht verschwand binnen weniger Wochen, die Ehe war gerettet.

 

Fall 2: Ein ganz junger Mann von 17 Jahren, noch Schüler in einem Gymnasium, fiel nicht nur wegen seines außergewöhnlichen Muskelzuwachses auf, sondern auch wegen einer Veränderung seines Sozialverhaltens. Er fühlte sich permanent benachteiligt, nahm jede Kleinigkeit zum Anlass für einen Streit und wurde in der Wahrung seiner Interessen zunehmend handgreiflich und aggressiv. Es war der Klassenlehrer, der den Jungen zu mir in die Praxis schickte. Auch hier war die Diagnose leicht: ein massiv zu hoher Testosteronspiegel – basierend auf Selbstverabreichung ohne jede Kontrolle – führte zu einer Veränderung der Psyche, die ihm fast zum Verhängnis geworden wäre, ja eigentlich bereits zum Verhängnis geworden war: seine Freundin, die er „über alles“ liebte hatte ihn zuvor nämlich bereits verlassen. Es war schön zu hören, dass es nach der erfolgten Behandlung zu einer Versöhnung zwischen den beiden kam.

 

Fall 3 und Fall 4: Diese zwei Männer – Jungs um die fünfundzwanzig – verabreichten sich die gleichen Substanzen in der gleichen Dosierung und zeigten schließlich auch die gleichen Symptome: sie wurden psychotisch. Umgangssprachlich sind Psychosen der Ausdruck schwerer Funktionsstörungen des Gehirns. Bei diesen beiden Männern waren die Leitsymptome wahnhafte Vorstellungen, eine Steigerung des Aggressionsverhaltens und innere Unruhe. Sie fanden kaum noch ihren Schlaf und waren immer auf „hundert Prozent“. Eine Krankheitseinsicht fehlte.

Auf beide Burschen wurde ich durch deren jeweiliges soziales Umfeld aufmerksam. Der Eine wurde von seiner Freundin in meine Praxis geschickt, der andere von seinen Eltern. In beiden Fällen war eine Einweisung in eine Nervenabteilung eines Krankenhauses unumgänglich, wo wochenlange Behandlungen erforderlich waren, um die Patienten wieder in die Realität zurück zu holen.

 

Veränderungen der Psyche bei Behandlung mit Testosteron sind IMMER die Folge schwerer Überdosierungen. Nicht das Testosteron ist also die Ursache für die „Nebenwirkungen“, sondern die unsachgemäße Anwendung. Diese Feststellung ist wichtig, weil es dem Arzt ein Anliegen sein muss, Testosteron, - ein körpereigenes Hormon – nicht zur schädlichen Substanz zu degradieren. Ganz im Gegenteil: kunstgerechte Behandlungen mit Testosteron fördern die Gesundheit der Männer und gefährden sie nicht.

 

Dr. Georg Pfau am 29. August 2013

 


 


 

 

 

 

 
 
 
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