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Männer und Sportverletzungen

Lassen wir wieder einmal das "Statistische Jahrbuch Österreichs" seine deutliche Sprache sprechen:
Von den 48343 durch Sportunfälle verursachten Krankenständen im Kalenderjahr 2001 entfallen 38305 auf Männer und 10038 auf Frauen.

Doch warum könnte das so sein?

Es besteht kein Zweifel, daß hier wieder einmal das Testosteron seine oft zitierten Spuren hinterlässt, indem es dem Mann praedestiniert, Sport zu betreiben: es macht den Mann zum Jäger und stattet ihn mit den dafür erforderlichen Attributen aus. Es gibt ihm den zum Jagen erforderlichen Bewegungsapparat und gleichzeitig das Aggressionspotenzial, das zum Jagen nun mal erforderlich ist.
Doch die Zeiten haben sich geändert, kein Mann muß mehr auf die Jagd gehen um seine Familie zu ernähren. Auch hier schlägt die "Dissoziation zwischen Zivilisation und Evolution" zu, indem sich die Zivilisation sehr viel rascher weiterentwickelt als die Evolution. Wie wir alle wissen, hat sich das Genom des Mannes in den letzten 30 000 Jahren nicht verändert, es wird aber kaum bezweifelt werden können, daß sich in diesem Zeitraum die Lebensbedingungen des Menschen sehr wohl drastisch verändert haben.

Was also tun mit all dem genetisch bedingten Jagdtrieb? Haben die Männer früher im Krieg ihre Kräfte gemessen und sich mit derartiger Akribie gegenseitig den Schädel eingeschlagen, daß kaum eine Generation von Männern verschont blieb, befriedigen die Männer ihren Ehrgeiz heute eben im Sport (was unzweifelhaft sehr viel vernünftiger ist!).

Leider liegt es auch hier in der Natur des Mannes zu übertreiben. Es ist das Testosteron, das den Männern den Hang zum Experimentieren gibt und sie veranlasst, immer wieder neu ihre eigenen Kräfte und Fähigkeiten herauszufordern.
"Männer neigen auch im Sport zu Übertreibungen!" -so kurz hat der bekannte Linzer Sporttraumatologe Dr. Milan Toljan die Sache auf den Punkt gebracht. Sie wollen besser sein als die Anderen und auch ihre eigenen Rekorde immer wieder von Neuem überbieten.

Der Sport verursacht also auf Grund der "Unvernunft" der Männer Unfälle und erhebliche Kosten, denn medizinische Behandlungen und Krankenstände nach Sportunfällen verschlingen enorme Summen.
Dennoch sollte man sich hüten, Sport als Freizeitbeschäftigung zu inkriminieren oder gar zurückdrängen zu wollen. Abgesehen von der Verhinderung von Zivilisationskrankheiten wie Übergewicht, Bluthochdruch und Zuckerkrankheit, ist der Sport mittlerweile ein gigantischer Wirtschaftszweig (siehe Schifahren oder Fussball-WM) und es ist eine probate Möglichkeit für die Männer, das ihnen eigene Aggressionspotenzial abzubauen.

Die einzige Chance hier eine Verbesserung zu erzielen, besteht darin, die Männer aufzuklären: man muß die Risken aufzeigen, versuchen die Risikobereitschaft zu vermindern und das Equipment zu verbessern: durch Helme, Schutzanzüge und dergleichen.

Also Männer: machen Sie ihren Sport, ihr Körper und ihr Geist brauchen ihn, um gesund und fit zu bleiben. Überdenken Sie Risken, versichern Sie sich ausreichend und verwenden Sie das passende Material, denn ein kranker Körper muss auf Sport verzichten!

 
 
 
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