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Wie ist das mit den inneren Werten?

Sexualität scheint äusserst anfällig zu sein für Mythen, jenen geheimnisvollen Falschmeldungen, die Männer meistens in schlechtem, Frauen dafür in umso besserem Licht erscheinen lassen.

Diesmal geht es um ein Mythos, das die Frauen betrifft. Über Mythen in der Männersexualiät habe ich schon an anderer Stelle geschrieben (=>"Mythen in der Männersexualität").

Hier geht es um jenen altruistischen Ansatz der weiblichen Sexualität, der da behauptet, Frauen denken bei der Auswahl ihrer Partner immer nur an an die "inneren Werte", Männer hingegen an die äusseren. Dies, so kann man daraus schliessen, sei ein deutlicher Beweis für die oberflächliche Sexualität der Männer. Anlass für diese Kolumne war das am 29. April 2009 in der Zeitschrift "Heute" erschiene Bild mit folgendem Text:

 

"Keinen Grund zum Verstecken hat dieser Waschbrett-Beau: Obwohl: für uns Frauen zählen wahrhaft andere Dinge. Nämlich Herz, Hirn und Humor".

(Quelle: "Heute" vom 29 04 2009)


Doch weit gefehlt: ich vermute mal, diese verhängnisvollen Zeilen hat wahrscheinlich nicht mal eine Frau geschrieben, sonst müsste sie ja wissen, dass dem nicht so ist. (Oder handelt es sich etwa um die berühmte Ausnahme von der Regel?!).

Tatsächlich, und das ist Wissenschaft und nicht Polemik, handeln die sexuellen Erregungsmuster von Frauen selten oder gar nicht von den berühmten inneren Werten. Ganz im Gegenteil. In Abhängigkeit des Zyklus denken Frauen zugegebenermassen angesichts von Männern an sehr unterschiedliche Dinge, aber jedenfalls selten an die "inneren Werte"!

Die östrogene Phase ist geprägt von der Vorbereitung auf die fruchtbaren Tage nach dem Eisprung. Da sind die Frauen am besten "drauf", denken aktiv an Sex und entwickeln eine den Männern ähnliche Libido. Jetzt sucht die Frau den Erzeuger ihrer Kinder und denkt dabei eben nicht an die "inneren Werte", sonder an den "Latin Lover" mit breiten Schultern, schmalem Becken und einer gehörigen Portion Sex-Appeal. Aufgepasst Männer, in dieser Zeit neigen Frauen auch zum Fremdgehen, jetzte müsst ihr euch besonders um eure Frauen kümmern ....inclusive Sex!

Nach wenigen Tagen schlägt diese geballte

Erotik um in Häuslichkeit und dem Wunsch nach Geborgenheit, denn nun ist die Frau - ginge es nach dem Wunsch der Evolution - schwanger. Der Latin Lover hat ausgedient, er hat das Wunschkind gezeugt....., jetzt geht die Frau auf die Suche nach dem Erhalter ihres Kindes. Doch wie beschämend, auch jetzt geht es nicht um innere Werte, jetzt geht es knallhart um Geld und Erfolg.


 

In der gestagenen Phase sucht die Frau den Erhalter ihres Kindes. Quelle: "Krone"


Dabei machen Frauen auch durchaus ein paar Abstriche - in Bezug auf das Äussere des Partners. Er soll Tüchtigkeit, Sicherheit und Verlässlichkeit ausstrahlen, zugegeben, der Latin Lover ist hier fehl am Platz. Diemal darf es ein "gesetzter" Mann sein, das Wohlstandbäuchlein wird geflissentlich übersehen, Hauptsache die Kohle stimmt....

"Die Frau als Statusjägerin? Immer noch? Klingt schwer nach Klischee, ist aber so, sagen die Experten unisono - und sind darüber durchaus selbst überrascht. Die Verhaltensforschung sei davon ausgegangen, dass Frauen in der modernen Gesellschaft, in der sie selbst einen hohen Status erreichen können, Männer nicht mehr nach dem Erfolg und nach dem Status auswählen würden. Das ist aber nicht der Fall. Auch Frauen, die selbst zu Karriere und Geld kommen (Gründl: "gerade die!") suchen immer noch einen guten, erfolgreichen Jäger. Was die Vermutung nahe lege, dass die Merkmale, nach denen wir Partner auswählen, genetisch veranlagt seien. (Zitat Verhaltensforscher Karl Grammer, Uni Wien am 31 05 2009 in der PRESSE).

Nicht mal in der Menstruationsphase spielen die inneren Werte eine besondere Rolle. Die Frau denkt nun weder an Sex noch an die Männer, neigt eher zu depressiven Verstimmungen. Sie fragt sich, was tut dieser Mann eigentlich in meinem Bett, wenn ich doch ohnehin sehr gut "ohne" auskommen. Gott sei Dank! Die nächste östrogene Phase kommt bestimmt....!!

 
 
 
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