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MÄNNER"DÜFTE"
Ein Mann ist stets frisch gewaschen und riecht... - nach sich selbst. Das Duftwässerchen ist allenfalls eine Art Notfallsszenario. Es darf verwendet werden, wenn man keine Zeit mehr hatte zu duschen, doch selbst dann sollte mann es so anwenden, dass man es nicht schon gegen den Wind riecht. Wenn ein anderer Mann an ihm vorbeigeht und sagt "Gucci" dann iist das eher eine (kleine) Katastrophe denn ein Kompliment.
In der Auswahl der unbedingt notwendigen, nicht verhinderbaren Düfte ist ein Mann gut daran beraten, dezent und wenig aufdringlich zu bleiben. Im übrigen: jedes Duftwasser verändert den Geruch des Körpers und das muss nicht immer zum Vorteil sein. Der Körpergeruch ist ja höchst individuell und entscheidet ob die Chemie stimmt, d.h. ab man sich "riechen"kann. Es ist daher nicht ausgeschlossen, dass der allzu großzügige Einsatz von Düftwässern das Paarungsverhalten der Frauen verändert. In welche Richtung allerdins muss jeder für sich selbst testen. 
DER MANN UND SEIN HAAR
Das Behaarungsmuster der Männer ist unter dem Einfluss ihres Sexualhormons Testosteron geschlechtstypisch ausgestaltet. Leider wollen die Männer genau das Gegenteil dessen was das Testosteron für sie "gedacht" hat . Typisch männlich wäre wenig Haare am Kopf und viele Haare am Körper. Die Transformation von der knabenhafetn Unbehaartheit zum gestandenen Mann dauert viele Jahre und beginnt mit der Pubertät. Je länger nun ein Mann unter dem Einfluß seines Testosterons steht, je älter er also wird, desto ausgeprägter ist die geschlechtstypische Ausgestaltung seiner Behaarung.
Einige Worte zum Haupthaar, das sind die Haare am Kopf: das volle, dichte Haar des jugendlichen Mannes wird unter dem Einfluss des Testosterons bzw. seines Metabolititen DHT (Dihydrotestosteron) mit zunehmendem Alter immer dünner. Dennoch besteht bei 85% der Männer nicht die Gefahr der Glatzenbildung. Nur 15 % aller Männer sind durch einen Genpolymorphismus gefährdet eine Glatze zu bekommen. Diese Glatze kann unterschiedliche Ausmaße annehmen, manche bekommen eine Stirnglatze, manche eine Hinterhauptsglatze, manche eine komplette. Es ist die Folge einer genetisch bedingten, also ererbten Überaktivität des Enzyms 5-alpha-Reduktase, dass es zu einem Überangebot an Dihydrotestosteron kommt. Damit ist nicht nur die Glatzenbildung programmiert (deretwegen die Männer den Arzt aufsuchen), sondern leider auch eine höhere Inzidenz an unangenehmeren Erscheinungen wie Prostatakrebs und Herzinfarkt. Darüber lesen Sie im entsprechenden Kapitel (=> das Syndrom des androgenetischen Haarausfalls).
Wenn Sie an sich einen erhöhten Haarverlust feststellen und Ihre Haare retten wollen, sollten Sie so früh als möglich einen kompetenten Arzt aufsuchen! Denn was verloren ist, ist verloren, dann bliebe nur noch die Haartransplantation.
Wenn ein Mann über genügend Haare verfügt um sich frisieren zu können ist es unerlässlich, in regelmäßigen Abständen einen Friseur (heute: Coiffeur, Haarstylist....) auf zu suchen. Ein Mann sollte einen gepflegten Haarschnitt haben, lange Haare stehen nicht jedem, dass das zum Pferdeschwanz gebundene Haar positiv wahrgenommen wird ist eher selten. Nur Ponies haben Ponyschwänze.
Die Natur hat also entschieden, dass Männer nicht so dichtes Haupthaar brauchen wie die Frauen, unsere Zivilisation ist aber anderer Meinung. Interessanterweise wollen gerade diejenigen Männer mehr Haare, bei denen sich aussergewöhnlich starker Haarverlust abzeichnet, diejenigen, die aber über genügend Haare verfügen würden, schneiden sie häufig sehr kurz oder rasieren sich im Extremfall eine Glatze.
Es gilt wie immer: was man hat wird nicht geschätzt.
Bei der Körperbehhaarung ist das nicht anders: Männer haben dichtere Körperbehaarung als die Frauen und geben Unsummen aus, diese Haare wieder los zu werden.
Da wird gewachst, getrimmt, rasiert...bis zum Schluss ein nackter Körper übrig ist. Ob das der Sinn der Sache ist? ich denke Körperbehaarung gehört zu einem Mann, es darf aber genauso wenig einem Wildwuchs überlassen werden wie das Haupthaar. Ich denke auch, dass gewisse Partien tatsächlich rasiert gehören. Das Rasieren der Genitalbehaarung ist eine Verpflichtung gegenüber der Partnerin.
Der Rest an Haaren, egal wo, muss nicht rasiert werden, kann auch getrimmt werden. Manche Männer haben ein richtiges Konzept entwickelt auf welche Weise sie ihre Körperbehaarung bändigen.
Hier gilt: alles ist Recht, nur Wildwuchs geht gar nicht!
DER MANN UND SEIN KÖRPER
Wie schon ausführlich beschrieben vertrete ich die Meinung, dass ein schön geformter Körper der einzige erlaubte Schmuck eines Mannes ist, mit Ausnahme eben des Eheringes und einer schönen Uhr.
Der Mann ist von Natur aus zum Jäger erkoren worden, deshalb ist es sexy, wenn ein Mann auch so aussieht wie ein Jäger.
Da sitzt ein trainierter Torso mit breiten Schultern und schmaler Taille auf einem ebenso gut geformten Hinterteil und den dazu passenden Beinen. Selbstverständlich ist mir klar, dass sehr viel auch ererbt ist, doch kann sich jeder Mann bemühen das beste aus sich zu machen. Und da gibt es dann erstaunliche Erfolge wie ich mich immer wieder selbst in meiner Praxis überzeugen kann.
Zugegeben, der eine tut sich bei der Verfolgung seiner Ziele leichter, der andere schwerer (das hängt mit seinem Testosteron zusammen), doch JEDER Mann wird seine Erfolge feiern, wenn er konsequent tariniert. Und: ganz abgesehen von der Schönheit ist ja ein fettverbrennendes und meuskelaufbauendes Training auch gesund.
DER MANN IND SEINE KLEIDUNG
Jede Kleidung sollte anlassbezogen sein und jeder Mann hat "sein" Outfit. Solange mann sich bewusst

kleidet ist fast alles erlaubt, der eine verkörpert den lässig-legèren Typ, der andere den eleganten Schnösel. Alles ist gut, alles ist erlaubt, nur nicht Ignoranz.
Ignoranz definiert sich mit Nachlässigkeit, übersetzt ins Praktische bedeutet das, dass Männer ihre Kleidung nicht wechseln, uralte Anzüge tragen, sich in Hosen zwängen, die ihnen nicht mehr passen.
Da darf kein Knopf spannen, schon gar nicht der Hosenbund.
Die Hose sitz locker um die Hüften, lässt den trainierten Po und die Beine sehr wohl erkennen und natürlich eine deutliche, auber unaufdringliche Beule im Schritt. Das muss ja nicht sein wie bei Kaiser Maximilian (siehe Bild), doch erkennbar dürfen sie schon sein, die männlichen Attribute.
Apropos: konturenzeichnende Lycra-Sportbekleidung (so wie es sie derzeit beim Bundesheer gibt) ist "absolutely out"!
Auch die Sporthose sitzt lässig locker und lässt bloss erahnen, was ein Mann in seiner Hose hat.