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Jugendstudie 2006...anders betrachtet!

Die OÖN berichten am 17. 02. 2006 über die vom Land OÖ in Auftrag gegebene Jugendstudie 2006, deren Ergebnis als "ernüchternd" bezeichnet wird. "Ernüchternd" ist der Umstand, daß die Jungs auf die Frage nach ihren Wertvorstellungen andere Prioritäten setzen als die Mädchen.

"Während die Burschen ihr Heil in der Karriere und dem Verdienen von möglichst viel Geld suchen, sind es nach wie vor die Mädchen, die sich für das Funktionieren von Familienleben und Partnerschaft verantwortlich fühlen" - so schreiben die OÖN.

Dieser Artikel beruht auf einer Studie über die Wertvorstellungen von Jugendlichen. Die Interpretation ist aber meines Erachtens völlig fehlgeschlagen.

 

Ich nehme Bezug auf diesen Bericht der OÖN über die Studie zu den Wertvorstellungen von Jugendlichen in Oberösterreich, in der sich die Jungs erdreistet haben, andere Antworten zu geben als die Mädchen. Dieses Ergebnis wird als „ernüchternd“ hingestellt, gleich nach dem heute üblichen Motto: Mann= böse.

Selbstverständlich akzeptiere ich die persönliche Meinung eines Journalisten und sein Recht auf Meinungsfreiheit, man kann nur erwarten, dass diese Meinung wenigstens ein ganz klein wenig auf dem Boden der Wissenschaft beruht. Spätestens seit dem Karikaturenstreit darf man endlich wieder über die Verantwortung von Journalisten gegenüber der Allgemeinheit nachdenken. Sie sollten sich bewusst sein, dass viele Menschen glauben könnten, Sie schreiben über diese Thema, weil Sie über Kompetenz verfügen….

Männer und Frauen sind verschieden. Sie unterscheiden sich in Ihren Chromosomen, Ihren Hormonen und daraus resultierend in der Genexpression. Natürlich ist der genetische Code beider Geschlechter sehr ähnlich, was aber sehr verschieden ist, ist die GenEXPRESSION. Die Sexualhormone der Männer und Frauen aktivieren und deaktivieren unterschiedliche Genloci und daraus resultiert der „typische“ Mann und die „typische“ Frau.

Richtig: es gibt ihn, den TYPISCHEN Mann. Es ist nämlich Schnee von gestern, dass bloß die traditionelle Erziehung oder die Gesellschaft aus den Männern das macht, was sie sind: Menschen, die ein emotionales Defizit haben, erfolgsorientiert denken, immer auf der Suche nach Neuem, sowohl im Bett, aber auch in der Wissenschaft und im Alltagsleben. Die Frauen profitieren übrigens auch davon.

Die seriöse Sexualmedizin unterscheidet tatsächlich "geschlechtsspezifische" und "geschlechtstypische" Verhaltensmerkmale beider Geschlechter. Und das Ergebnis dieser Studie ist Allgemeingut in der Sexualmedizin: die Denkweise von Männern unterscheidet sich ganz wesentlich von der der Frauen: Männer denken focusiert, auf konkrete Probleme fixiert, ihre Stärke ist der Erfindergeist und sie wissen manchmal gar nicht, wozu das gut ist, was sie erfunden haben. Frauen sind da ganz anders. Das müssen wir Männer neidvoll zur Kenntnis nehmen. Sie denken in größeren Zusammenhängen, stellen den praktischen Nutzen in den Vordergrund und vergessen niemals die soziale Komponente. Frauen setzen auf Kooperation und Kommunikation, Männer auf Hierarchie und Befehl. Wir Männer akzeptieren und honorieren dieses den Frauen eigene soziale Gewissen, vielleicht, weil wir selbt damit nicht so gut ausgestattet wurden. Wir fordern die Frauen auf, sozial tätig zu sein und zu werden und diese soziale Kompetenz auch in die Politik einzubringen.

Und nun werden die meisten Frauen sagen: das ist alles anerzogen und wir Mütter müssen uns die Jungs mehr zur Brust nehmen….doch auch das ist Schnee von gestern. Eine ganze Generation von hennarot gefärbten, BH-verweigernden Müttern hat versucht, ihre eigenen Söhne zu frauenähnlichen Wesen zu erziehen. Doch die haben eines verwechselt: es geht um Gleichberechtigung und nicht um Rollentausch.

Tatsächlich gibt es Untersuchungen, vor allem aus Transsexuellenambulanzen, die die Wirkung der Hormone drastisch aufzeigen. Männer, die mit weiblichen Hormonen behandelt werden, verändern ihre Denkweise Richtung weiblich… und umgekehrt. Dies ist wohl Beweis genug, dass auch das Denken hormongesteuert ist. Ich habe übrigens mehrmals auf einer Transsexuellenambulanz gearbeitet.

Das Missverständnis zwischen den Geschlechtern ist wohl mit daran Schuld, dass Beziehungen immer weniger lange halten, dass es immer mehr Singlehaushalte gibt, immer mehr Frauen zu Tranquilizern greifen und Männer zum Alkohol….! Die Frauen müssen lernen, Männer MÄNNER sein zu lassen und sie müssen aufhören, Männer verändern zu wollen!

Das Problem der männlichen Jugend ist nicht, daß sie von ihren Müttern falsch erzogen werden, sondern dass zu wenig männliche Bezugspersonen zur Verfügung stehen. Die Mutter ist zwangsläufig eine Frau, sie erzieht ihre Kinder immer öfter alleine, die Kindergartentante ist eine Frau und die Lehrer sind auch überwiegend Frauen. Es fehlt also an Männern in der Jungenerziehung.

Während man sich in Österreich mit dem Aufzeigen derartiger Probleme noch auf Glatteis wagt und nicht selten Kritik dafür erntet, ist hier unser Nachbar Deutschland schon ein wenig weiter: die Präsidentin der Kultusministerkonferenz, Ute Erdsiek-Rave, sagte dem Bildungsmagazin "Focus-Schule", "es liege nahe, dass es zwischen dem schlechten Abschneiden der Jungen und dem hohen Frauenanteil im Bildungsbereich einen Zusammenhang gibt".

Kurz und gut, es gibt nun mal zwei verschiedene Geschlechter, die von der Evolution in genialer Weise aufeinander abgestimmt wurden. Sie ergänzen sich und haben verschiedene Aufgaben und Fähigkeiten. Nur so ist mit dem Fortkommen der Evolution zu rechnen und das ist gut so. Der genetische Code ist Jahrmillionen alt und wenn ich jetzt behaupte, er hätte sich in den letzten 30 000 Jahren nicht verändert, wird Sie das wahrscheinlich wundern. Es gibt übrigens auch überhaupt keine Anzeichen, dass er sich in den nächsten 30 000 Jahren verändern wird. Es zahlt sich also immer noch aus, sich an die Gegebenheiten zu gewöhnen.

 
 
 
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